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Die Paddelsaison 2018 ist eröffnet

 

Bei lediglich 2 Grad C am Morgen, aber prognostiziertem Kaiserwetter machten sich Sara mit Martin, Holger, Slawa und Paddelpeter sowie unser treuer Fahrer Gerd auf den Weg nach Edingen, um dort an dem gemeinsamen Anpaddeln des Kanusportkreises Mannheim teilzunehmen. Wir benutzten dazu unseren „Luzebuggl“ der gerade so  auf das Dach unseres Vereinsbusses passt. Wir waren etwas früh unterwegs und somit fast die ersten die dort die dargereichten leckeren Minibrötchen mit  heißem Kaffee oder Tee genießen konnten. Gerade richtig so ein zweites Frühstück, denn es war trotz herrlichem Sonnenschein mit 5 Grad C immer noch recht frisch. Danke dafür an die Ausrichter des TV- Edingen.

Nach der obligatorischen Begrüßung und Ansprache, wurden wir von unserem Wandersportwart  im Kanuverband Baden-Württemberg, Gerhard Maier, mit einer Überraschung konfrontiert. Der Weg über den alten romantischen Neckar bleibt uns in Zukunft versperrt. Dort steht das Schild     Verbotsschild    Verbot der Durchfahrt, was auch überwacht werden soll. Schade!

Nach Ehrung und Übergabe eines Wanderfahrerabzeichens  in Gold ging es mit einem dreifach kräftigen Hipp, Hipp Hurra, endlich aufs Wasser.

Trotz schönem Wetter gingen in diesem Jahr nur ca.- 50 Personen in die Boote, was aber trotzdem ein schönes Bild für Fotografen und Zuschauer bot. Vorbei an der Fähre Neckarhausen-Ladenburg, unter der Eisenbahnbrücke hindurch, wo übrigens das dortige Durchfahrverbot weitgehend beachtet wurde, erreichten wir die Stelle am Wehr Ladenburg die für die Durchfahrt gesperrt ist. Wir paddelten daher rechts in den Neckarkanal wo sich in Folge direkt am Wasser respektable Häuser und Industrieanlagen abwechselten.

Bald kam das Kraftwerk Feudenheim in Sicht und wir mussten nach einer Ausstiegstelle Ausschau halten, denn ausgerechnet an gewohnter Stelle hatten 2 Schiffe der Wasser-und Schifffahrtsverwaltung festgemacht. Wir mussten unseren Luzebuggl über Kiel an Land holen, was in Zukunft öfter mal geübt werden muss. Nun ging es mit dem Bootswagen zum WSV-Feudenheim, wo uns Kasseler mit Kraut oder weiser Käse mit „Quellmännern“ erwartete. Ein gutes Essen, ein kühles Gerstengetränk bei tollem Sonnenschein unter Paddelfreunden, was will man mehr zum Auftakt eines Paddeljahres.

Einige wollten an diesem schönen Fleck sitzen bleiben, aber die Aussicht auf das Kuchenbuffet  der Mannheimer Kanugesellschaft trieb uns voran. So ging es weiter neckarabwärts, vorbei am Fernmeldeturm, dem Klinikum, der Neckarufer-Nord Bebauung, unter allen Mannheimer Neckarbrücken hindurch bis zum Bootshaus der MKG.

Auch hier wurden wieder alle Erwartungen erfüllt. Man muss es wirklich einmal festhalten: Was hier von fleißigen Mitgliedern an schmackhafter Kuchenvielfalt geboten wird ist sensationell und bringt mich dazu ein verschärftes Lob auszusprechen.

Auf der Heimfahrt  in unser Bootshaus konnten wir die Kalorien zumindest  teilweise wieder loswerden, zumal das letzte Stück keinerlei Strömung aufweist und der Wind uns ins Gesicht blies.

 

Fazit: Ein rundherum gelungener Paddeltag bei guter Organisation.

 

Paddelpeter

 

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|     Datum:

20. September 2017 von

 

VWM-Paddler auf der Moder im Elsass.

Der PC Illingen hatte zur Freundschaftsfahrt der Südwestverbände vom 18. bis 20. August an den Goldkanal eingeladen und ca.-120 kamen. Wir Gerd, Holger, Jens, Sabine (MKG) und Paddelpeter begnügten uns mit der Paddeltour auf Moder und Rhein am Samstag 19. August.

Bereits um 7:00 trafen wir uns im Bootshaus, schnallten unseren Luzebuggl auf `s Busdach und die übrige Ausrüstung in den Bus und los ging`s. Die Schwimmwesten wurden nicht vergessen, denn in Frankreich sind sie im Gegensatz zu uns, Pflicht.

Um 9:00 kamen wir gerade rechtzeitig zur Fahrtbesprechung, Begrüßung und Ansprache des Organisators Erwin Zoschke vom PC-Illingen und Bürgermeister der Gemeinde Elchingen – Illingen, Rolf Spiegelhalder.

Die Organisatoren haben einen Reisebus aufgetan, der gerade so die enge Zufahrtsstraße befahren konnte. Die übrigen fuhren mit ihren Autos und Booten im Konvoi bei bestem Wetter ins benachbarte Frankreich. An einer kleinen Moderbucht in Stattmatten angekommen, wollte natürlich jeder gleich aufs Wasser und wenn es auch wie ein Chaos aussah, lief es doch irgendwie geordnet ab. Ein beeindruckendes Geschwader setzte sich moderabwärts in Richtung Iffezheim in Bewegung. Unser Bus wurde bis zum Nachmittag  auf der Wiese vor dem Angelverein abgestellt.

Die Moder ist ein kleiner Nebenfluss des Rheines und windet sich durch Felder und Auen nur wenige hundert Meter parallel zum Rhein, bis sie hinter der Staustufe Iffezheim in den Rhein mündet. Wir hatten bis zur Mündung etwa 14 km zurückgelegt und eine Rast am Ufer des Rheines in Sichtweite der Staustufe eingelegt. Hier wurde Mitgebrachtes gegessen und getrunken. Nach ca. 45 min paddelten wir 12km weiter rheinabwärts bis zur Einfahrt in den Goldkanal bei km  zum Km 347,2.

Der Goldkanal gilt mit 134ha als Baden-Württembergs größter Baggersee und ist bis zu 45m tief.

Hier empfing uns erstmals an diesem Tag ein heftiger Gegenwind aber bei herrlichem Sonnenschein. Der Goldkanal war ob des Windes voll von Segelbooten die ein tolles Bild vor herrlicher Natur abgaben.

Die restlichen 2 km unserer Paddeltour bis zum Paddelclub Illingen wurden auch gemeistert, obwohl  manche unruhig auf ihrem Po hin und her rutschten. Die Sitzbänke unseres Luzebuggls  sind auf Dauer auch recht hart.

Beim PC-Illingen konnten wir uns auf deren Sonnenterrasse bei Kaffee und Kuchen die Zeit vertreiben bis Gerd unseren Bus aus Stattmatten zurückgeholt hatte. Dies war mittels  Shuttlebus hervorragend organisiert. Nach der Heimfahrt ins unser Bootshaus wurde der Bus entladen und gereinigt, das Boot geputzt und die Ausrüstung verstaut.

Fazit: In herrlicher Landschaft, bei gutem Wetter 28 Km paddeln, was will man mehr

als solch ein Paddelfest erleben?

Paddelpeter

 

|     Datum:

29. März 2017 von

 

 

Paddeln in unserem Verein

Möchte darauf hinweisen, dass in unserem Bootshaus am Altrhein in Mannheim-Luzenberg, neben vereinseigenen Booten (Mannschaftsscanadier,  Einer-und Zweierkajaks) auch ein Kanumobil des Kanuverbandes Baden-Württemberg (Anhänger mit 8 Canadiern, 3 bis 4-sitzig, sowie Paddel und Schwimmwesten) zur Verfügung steht.

Damit können von allen Mitgliedern nach Wunsch und Absprache vielerlei Freizeit-und oder ergänzende Aktivitäten zum Spartensport unternommen werden. Tagesausflüge in die nähere Umgebung sind möglich, wie auf dem Altrhein vor unserem Bootshaus, dem Kiefweiher, dem Reffental, Otterstädter Altrhein, etc.

Damit kann das im Leistungssport sicher unerlässliche harte Training eine willkommene Abwechslung erfahren und zum Zusammenhalt einer Sportgruppe beitragen. Auch Vereinsmitgliedern und deren Kindern kann so der Wassersport näher gebracht werden.

Ihr Ansprechpartner ist

Peter Karg- Abteilungsleiter Kanu

0621-751389

|     Datum:

23. Oktober 2016 von

Abpaddeln 2016 von Huttenheim zum Luzenberg

oder

Verschärfter Paddelmarathon (53km) bei Sonne, Wind und hohen Wellen.

Abpaddeln-2016-1

Am Sonntag, 25. September 2016, konnten Slawa und Paddelpeter nicht widerstehen, bei angesagtem Schönwetter wieder einmal eine längere Paddeltour zu unternehmen. Da aus unseren Reihen keine weiteren Interessenten teilnehmen konnten, fuhr uns unser treuer Fahrer Gerd nach Huttenheim, wo sich weitere Paddler aus nah und fern einfanden. Sabine Hoffmann und Boot (MKG)  hatten wir  wegen Transportproblemen bei uns mitgenommen.

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Das dortige Oktoberfest im Vereinslokal der Paddelfreunde Huttenheim hatte gerade begonnen, so dass in Ruhe ein zünftiges zweites Frühstück (Weißwurscht, Brezen und süaßen Senf) genossen werden konnte.

Nach Begrüßung und Ansprache des Wandersportwartes des Kanukreises Mannheim, Gerhard Maier, gingen gegen 10:30 ca.- 40 Paddlerinnen und Paddler in die Boote. Nach überqueren des dortigen Altwassers und einbiegen in den Rhein bei km 383,3 wurden wir gleich von den heftigen Wellen eines Frachters überrascht und ruck zuck

 

waren die Spritzdecken vom vielen Wasser eingebeult und musste entleert werden. Das sollte uns auf der Strecke noch öfter passieren. Überhaupt  waren die Wellen durch Frachtschiffe und vor allem Sportboote so hoch und häufig wie selten. Es kamen fast Wildwassergefühle hoch.

Mit recht flotter Strömung (ca.-8km/h) ging es nach 7km vorbei am AKW Philippsburg, nach 15km ein erster herrlicher Blick auf den Speyrer Dom und

nach 23km passierten wir linksrheinisch die Einfahrt ins Reffenthal. Gegenüber auf der rechten Seite fuhr Sabine in den Ketscher-Altrhein, um  auch so bei beim Bootshaus des WSV Brühl (km 409,1) anzulanden.

Dem Leergefühl im Magen und Völlegefühl in der Blase konnte beim WSV mit einer deftigen Gemüsesuppe bzw. auf sauberen Toiletten  begegnet  werden.

 

Das Wetter war herrlich und verleitete so manchen länger in der Sonne sitzen zu bleiben. Wir allerdings, hatten im Gegensatz zu allen anderen, die längste Paddeldistanz  zum heimischen Bootshaus vor uns und gingen deshalb in die Boote. Nach 32 km der imposante Anblick des Großkraftwerkes Mannheim, vorbei am Strandbad und passieren der Konrad-Adenauer-Brücke nach 41 km, empfing uns die „Rheinschachtel“ die mit hohen Kreuzwellen ihrem gefürchtetem Ruf alle Ehre machte. Alle Wellen wurden mit Bravour gemeistert, trotzdem waren wir erleichtert als die Schachtel hinter uns lag.

Zuvor wollte uns ein Sportbootfahrer maßregeln und uns auf eine Seite verweisen, weil er meinte der Rhein wäre nur für ihn da. Gleichwohl erreichten wir nach passieren der Neckarmündung, nach  km 48,5 unsere bekannte Altrheinmündung.

Wurden wir bisher immer von der Strömung unterstützt, war nun im stehenden Wasser Schluss damit. Die letzten 4,5 km fielen entsprechend schwerer und ich denke alle waren erleichtert als am Heimatsteg angelandet werden konnte.

 

Paddelpeter

Abpaddeln-2016-4

|     Datum:

24. September 2016 von

1-Dom zu Dom 2-Dom zu Dom 3-Dom zu Dom

Wir, Sara, Martin, Slawa, Marvin, Gerd und PP trafen sich Sonntagsfrüh am 7. August um an der 21. Freundschaftsfahrt der Verbände (Pfälzischer Kanu-Verband, Kanuverband-BW, Saarländischer Kanu-Bund und Kanu-Verband Rheinhessen)  teilzunehmen. Bei dieser 2 –tägigen „grenzüberschreitenden“ Wanderfahrt war vorgesehen, dass am 1. Tag von Speyer nach Ludwigshafen, am 2. Tag von Ludwigshafen nach Worms-Rheindürkheim gepaddelt wird. Wir haben uns lediglich für die Fahrt nach Worms-Rheindürkheim entschieden.

Unser Luzzebuggl wurde auf den Vereinsbus geladen und Gerd fuhr uns zum Treffpunkt zur Paddler-Gilde Ludwigshafen am Kiefweiher. Dort konnten wir noch Reste vom Frühstückskaffee ergattern, denn die Mehrzahl der Teilnehmer war schon mit dem Umstellen der Fahrzeuge zum Tagesziel nach Rheindürkheim beschäftigt. Für uns hat das dankenswerterweise Gerd erledigt, so dass wir mit ca.-50 weiteren Kanuten gegen 11:00 aufs Wasser kamen. Hier waren wieder einmal fast alle Bootsgattungen vertreten, vom Einer, Zweier, Mannschaftscanadiern und wieder einmal ein Stehpaddler auf einem gewöhnlichen Surfbrett

.5-Dom zu Dom  4-Dom zu Dom

Schnell waren wir am Strandbad vorbei, haben die Konrad-Adenauer Brücke passiert, die Rheingalerie (km 7) aus anderer Perspektive, wie ich meine die attraktivste, betrachten können und auch die berüchtigte „Rheinschachtel“ machte an diesem herrlichen Tag wegen geringem Schiffsverkehr keine Probleme. An der Einmündung des Neckars und unseres heimischen Altrheines (km 13) vorbei, machten wir linksrheinisch nach 20km hinter der Einmündung der Isenach eine wohlverdiente Pause. Die ausgesuchte NATO-Rampe war buchstäblich überfüllt von Booten und Teilnehmern die zum Rasten meist schattige Plätze aufsuchten.

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Nach ca. 45 min ging es weiter, vorbei am Lampertheimer Altrhein, in Sichtweite der Wormser Dom, unter der neuen Wormser Doppelbrücke (km 25) durch, um dann bei km 31 anzulanden, wo auch die anderen Teilnehmer ausstiegen. Wir suchten dort unseren Bus, der aber, wie wir telefonisch von Gerd erfuhren, weiter flussabwärts bei Rheinkilometer 452 abgestellt war. Also alle wieder ins Boot und die restlichen 2 km gepaddelt um dann an anderer Stelle auszusteigen. Mit dem mitgeführten Bootswagen konnten die 400m zum Auto mit unserem Luzzebuggl leicht bewältigt werden. Nach der Heimfahrt ins Bootshaus und verstauen der Ausrüstung haben wir uns noch ein kühles Getränk gegönnt, was von allen sichtlich genossen wurde.

Fazit: Eine schöne Sonntagstour, auf den insgesamt 33 Kilometern mäßiger Berufs-aber viel Sportbootverkehr, herrliches Wetter, fast zu warm. Respekt vor den Neulingen Martin und Marvin, die ohne Klagen durchgehalten haben.

Wiederholung jederzeit nach Absprache machbar.

 

Paddelpeter

 

VWM- Paddler auf dem Neckar von Eberbach nach Neckargemünd

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Am Wochenende Sa./So. 9.- 10. Juli 2016 hatte der Kanuverband Baden Württemberg, in Person von keinem geringeren als Klaus Dähmlow, (Vizepräsident Kanuwandersport)  zu einer Verbandsfahrt auf dem Neckar eingeladen. Ausgangsstandort war der Campingpark Eberbach wo auch die meisten Teilnehmer übernachteten. Bereits samstags wurde eine Tour von Neckarelz bis Eberbach angeboten. Wir, haben uns für die Fahrt am Sonntag von Eberbach bis Neckargemünd entschieden. Also trafen sich Slawa, Diethard, Gerd und Paddelpeter um 8:00 im Bootshaus, wo 2 Einer und ein Kanadier auf unseren Hänger gepackt wurden. Gerd hatte wieder einmal seinen Freund Wolfgang gewinnen können, der Bus mit Hänger am Zielort in Neckargemünd abstellte. Da Wolfgang ein passionierter Radfahrer ist, trat er seinen Heimweg natürlich mit dem Rad an. An dieser Stelle vielen Dank an Wolfgang. So hatte nebenbei jeder seinen Nutzen, wir brauchten kein Fahrzeug umstellen, damit Zeit und Diesel gespart, Wolfgang konnte ein paar Trainingskilometer mehr verbuchen.

Der Wetterbericht versprach Gutes. Und tatsächlich schon morgens, als wir die ersten Schläge auf dem Neckar Richtung Pleutersbach paddelten, merkten wir, heute wird es heiß. Doch schnell stellte sich bei manchem mehr oder weniger die Routine ein und bald befuhren wir die fast 360 Grad Neckarschleife um die Ersheimer Kapelle. Direkt dahinter sammelten sich alle Teilnehmer (ca. 50) vor der Schleuse Hirschhorn (Km 10) und warteten auf die Einfahrtserlaubnis. Nach erfolgreicher Schleusung bedankten sich alle mit einem dreifach, kräftigen Ahoi, was in der 5m tiefen Kammer vielfach widerhallte.

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Direkt nach der Ausfahrt bot sich ein spektakuläres Fotomotiv auf das mittelalterliche Hirschhorn mit seinem hoch oben liegenden Schloss. Es wurde langsam immer wärmer, auch die Getränkevorräte wurden knapp und so mancher Magen knurrte. Da kam die Nachricht gerade recht, dass an der Fähre Neckarhäuser Hof (Km 14) im „Grünen Baum“ eine Rast eingelegt werden sollte. Leider war die Gastwirtschaft geschlossen. So wurde, durch die am Morgen von Diethard gespendeten Brezeln, aus einer komfortablen Rast lediglich eine einfache. Da es selbst im Gefängnis zum Brot auch Wasser gibt, musste an einem fremden Grundstück welches „besorgt“ werden. Der dortige Wachhund hatte wohl etwas dagegen und durch sein fürchterliches Gebell auch zum Ausdruck gebracht. Aber, was sein muss, muss sein! Der Mensch lebt schließlich nicht von Brot allein.

So gestärkt und mit Wasservorräten versehen konnte es weiter gehen. Nach zähen Kilometern, der Neckar hat hier fast keine Strömung, erreichten wir die Schleuse (Km 18) unterhalb der Burg Dilsberg. Um die Wartezeit zu sparen, beschlossen wir die Boote um das Wehr zu transportieren, was mit unserem mitgeführten Bootswagen auch gut gelang. Die dortig installierte Lore war gerade durch andere Kanuten besetzt. Nach der Schleusenausfahrt tat sich nach ca.- 500m ein spektakulärer Ausblick auf die vier Burgen und die Neckarpromenade von Neckarsteinach auf.

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Bald weg von den Geräuschen der Stadt paddelten wir, wie auch auf der ganzen Strecke, durch eine naturbelassene Uferlandschaft und genossen die Ruhe auf dem Wasser.  Der Verkehr durch Frachtschiffe und Sportboote war mäßig und erfreute so manchen durch entsprechende Wellen. Störend empfand man eigentlich nur die lauten Motorräder an der Uferstraße. Die Temperatur stieg ständig an und so langsam wurde sie lästig, (30 Grad C)  weil fast nirgends im Schatten gepaddelt werden konnte. Schließlich erreichten wir recht „geschafft“ und durstig unser Ziel Neckargemünd. (Km 24)

Die Boote wurden aufgeladen und nach ca.- 1 Stunde Autofahrt (mit defekter Klimaanlage) waren wir zu Hause an unserem Altrhein. Als wir die kühle Bootshalle betraten kam wie aus einem Mund ein langes begrüßendes  ahhh, wie angenehm.

 

Fazit:  Die Strecke auf dem Neckar ist wirklich empfehlenswert, das Wetter fast zu warm, Dank an den Organisator (Für die geschlossene Gastwirtschaft konnte er nichts), eine Anschlussfahrt nach Mannheim ist für uns eine Überlegung wert.

 

 

Paddelpeter

 

 

 

Information des Vorstandes:

Aufgrund technischer Probleme wurde der Mitgliedsbeitrag für das Quartal 3 bei einigen Mitgliedern mehrfach abgebucht. Dem Vorstand ist dies bekannt und er wird versuchen, dies zeitnahe zurück zu buchen.

Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

 

Paddler eröffnen die Saison 2016

Am Sonntag 10. April 2016 trafen sich traditionell die Wassersportler des Kanusportkreises Mannheim beim Turnverein Edingen, um die offizielle Saison auf dem Neckar zu eröffnen. Auch unsere kleine VWM-Paddeltruppe war mit Slawa, Arthur, Eckehard, Gerd und PP dabei. Damit als Verein wahrgenommen, hatten wir unseren „LUZZEBUGGL“ (Mannschaftskanadier Gatz-Cree), früh morgens kurzerhand auf unseren Vereinsbus geschnallt und fuhren nach Edingen. Da wir recht früh vor Ort waren, konnten wir gemütlich unseren „LUZZEBUGGL“ zu Wasser lassen und uns an den vom Gastverein TV-Edingen gesponserten Laugen-Hefeteilchen sowie Heiß-und Kaltgetränken gütlich tun. Für dieses zweite Frühstück an dieser Stelle herzlichen Dank.

1 Früh im Bootshaus_m  2 Unterwegs_m 3 Parkplatz TVE_m8 Laugenteilchen_m

In der Folgezeit füllte sich die Neckarwiese zusehends mit Teilnehmern und allerlei Bootstypen. Vom Kinderspaßboot, über zahlreiche Einer-und Zweierwanderboote, bis Einer und Dreierkanadiern, sowie 2 weiteren Mannschaftskanadiern war alles dabei. Lag es am schönen Wetter oder an der zunehmenden Beliebtheit der Veranstaltung, denn gegen 11:00 war die Wiese voll. Nach Begrüßung und einem dreifach kräftigen Ahoi, konnten Wandersportwart Gerhard Maier und Alois Danzer vom TV-Edingen die ungeduldig wartenden Teilnehmer (ca.-80) aufs Wasser entlassen.

4 Ab zum Neckar_m  5   2. Früchstückchen_m 6 Armada_m 7 Probesitzen_m

Die Fahrt ging an der Fähre Ladenburg-Neckarhausen vorbei bis zum Wehr Ladenburg, wo wir entscheiden mussten, Paddeln wir im langweiligen Kanal oder im ehemaligen naturbelassenen Flussbett. Da das alte Flussbett genügend Wasser führte, haben wir uns entschieden, es erstmals mit einem großen Kanadier zu befahren. Doch zunächst mussten wir erst einmal das Wehr umgehen. Trotz mitgeführtem Bootswagen war die ca.-300 m Landpassage und das Einsetzen hinter dem Wehr ein ordentliches Stück Arbeit.

9 Wehr umtragen_m

Kaum wieder Wasser unterm Kiel, mussten wir einem auf Steinen festgefahrenen Kanuten aus der Patsche helfen, der sich dafür vielfach bedankte. Nun ging es so richtig ab, denn unterhalb des Wehres machte der Neckar seinem keltischen Ursprungsnamen alle Ehre, nämlich: Heftig, böse, schnell. Die Anforderungen an den Steuermann (PP) waren entsprechend und ohne die tatkräftige Steuerhilfe von Gerd im Bug wäre es schlecht möglich gewesen die Strecke zu bewältigen. Nach jeder Biegung war die Situation eine andere und immer wieder mussten wir eine Durchfahrt suchen die ausreichend Wasser für unseren Großkanadier vorhielt. Bald war nun Schloss Seckenheim in Sicht und kurz darauf, hinter der Brücke Ilvesheim-Seckenheim, wurde das letzte Wildwasser durchfahren. Dabei hatten wir alle viel Spaß, denn dort waren die Wellen besonders kurz und hoch. Dank GPS konnte die Max. Geschwindigkeit von 12,6 Km/h ermittelt werden.

Nun etwas ruhiger, vorbei an vielfach schön gelegenen Häusern, hatten wir die letzte Herausforderung zu meistern. Unter der Brücke der A6 wurde das Wasser sehr langsam, weil hier durch Betonteile und Steine fast die ganze Flussbreite versperrt wurde. Das Hindernis konnte im 2. Anlauf auf der linken Seite gerade noch durchfahren werden. Kurz darauf passierten wir den Auslass des Kraftwerkes Feudenheim in den Neckar und erreichten unser 1. Etappenziel, wo wir beim gleichnamigen Wassersportverein anlegten. Dort erwartete uns ein deftiges Mittagessen (Fleischkäse mit Sauerkraut und Brot) und die enormen Flüssigkeitsverluste konnten endlich ausgeglichen werden.

 10 Schloss Seckenheim_m

Nach der Mittagspause ging es gemütlicher weiter, so wie der Neckar, der auf der Hausstrecke der dort ansässigen Rudervereine sich recht zahm verhält. Nach passieren des Fernmeldeturmes, der Neckaruferbebauung und unseren Mannheimer Neckarbrücken, stiegen wir bei Stromkilometer 1 an Land um das legendäre Kuchenbuffet der Mannheimer Kanugesellschaft zu testen. Bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ließ es sich hier wunderbar bei Kaffee und Kuchen sitzen. Die Kuchen und Torten waren wieder einmal einsame Spitze und bald mussten zusätzliche Tische und Bänke aufgestellt werden.

11 WSV-Feudenheim_m  12 Fernmeldeturm_m  13 Neckaruferbebauung_m

Während für die meisten Teilnehmer hier die Paddeltour zu Ende war, mussten wir VWM ler wieder ins Boot um die letzten Kilometer auf Neckar, Rhein und Altrhein zu bewältigen um ins heimische Bootshaus am Luzenberg zu kommen. Da die Altrheinstrecke ohne Strömung ist, fällt dies am Ende eines Tages immer besonders schwer.

14 Kilometer 1 Neckar_m 15 Wieder zuhause_m 

Fazit: Toller Saisonauftakt bei herrlichem Wetter, guter Organisation, Verpflegung, und prächtigen Flusspassagen.

Respekt vor Arthur der mit seinen 12 Jahren ohne Klagen die 26 Km durchhielt.

 

Euer Paddelpeter

|     Datum:

22. März 2016 von

 

Sicherheitsseminar am Sa. 20. Febr. 2016 bei der Mannheimer Kanugesellschaft

2 - Richtiges anziehen der Rettungsweste

Einmal mehr hatte auch 2016 Gerhard Maier, unser Wandersportwart des Kanusportkreises Mannheim, zu einem Sicherheitsseminar geladen. Wenn auch statistisch selten, gibt es leider immer wieder traurige Anlässe die uns Kanufahrer zweifeln lassen, ob wir für unsere Touren alles richtig vorbereiten und uns auf Wasserstraßen richtig verhalten. Das war wohl genug Motivation für 40 Kanutinnen und Kanuten aus Baden-Württemberg, Rheinland Pfalz und Hessen sich im Bootshaus der MKG einzufinden. Unser VWM war mit Eckehard, Slawa und PP vertreten. Gerhard Maier konnte Rüdiger Schill von der Wasserschutzpolizei Mannheim gewinnen, damit er uns aus seiner Sicht auf den Stand der Dinge bringen konnte.

Das Seminar war in 2Teile gegliedert.

Teil 1 – Richtiges Verhalten auf Bundeswasserstraßen,

Ref. Rüdiger Schill,  Wasserschutzpolizei Mannheim

 

Teil 2 – Materialkunde, Planung und Durchführung einer

 Wanderfahrt, richtiger Bootstransport,

Ref. Gerhard Maier

1 - Richtiger Umgang mit dem Wurfsack

Teil 1. Rüdiger Schill stellte in seiner PP-Präsentation sehr anschaulich und mit erklärenden Erläuterungen die Themen vor:

  1. Grundregeln für das Verhalten auf dem Wasser
  2. Nachtzeit
  3. Nebel
  4. Kennzeichnung
  5. Ausweichregeln
  6. Abstand zu anderen Fahrzeugen
  7. Toter Winkel
  8. Schifffahrtszeichen
  9. Alkohol in der Schifffahrt

        3 - Sicht aus dem Führerhaus (2)         5 - Toter Winkel        4 - Sicht aus dem Führerhaus

 

Die hohe Aufmerksamkeit aller Teilnehmer war wohl ein Indiz dafür, dass man hier etwas dazulernen konnte. Besonders beeindruckend waren die Bilder aus der Kabine eines Schiffsführers, die die toten Winkel um sein Schiff drastisch verdeutlichten. Wer das verinnerlicht hat, lässt künftig immer genügend Abstand zur Großschifffahrt.

Mittagspause. Es wurde eine pikante ungarische Hirtengulaschsuppe von Gerhards Ehefrau Helga angeboten. Diese leckere Suppe wurde so gut angenommen, dass so mancher gleich mehrere Teller verkostete.

Teil 2. Gerhard Maier bediente sich bei seinem Vortrag eines Flipcharts und vielerlei Ausrüstungsgegenstände zur Verdeutlichung der Themen:

 

  1. Materialkunde
  2. Planung und Durchführung einer Wanderfahrt
  3. Richter Bootstransport

Seine Erfahrungen aus mehr als 50 Jahren Paddeln konnte Gerhard den Teilnehmern sehr anschaulich vermitteln, was sich an der regen Beteiligung aller zeigte.

Er referierte kompetent über Materialien für Boote und Paddel, sowie den richtigen Gebrauch der notwendigen Ausrüstungsgegenstände und Sicherheitstechniken. Weiterhin wurden der richtige Bootstransport und die verschiedenen Möglichkeiten dazu aufgezeigt. Auch die sorgfältige Planung einer Bootstour, zu der nicht nur die Ausrüstung, sondern auch ein eigener Gesundheitscheck nicht fehlen sollte. Bei allem Ehrgeiz und Können, man muss auch einmal nein sagen können. Lieber einmal eine Gefahrenstelle umgehen, als sich in Gefahr begeben.

Als Ergänzung hat ein Kollege aus RP seine Erfahrung und Techniken beim See Kajak fahren übermitteln können. Hier wurde deutlich, dass es in diesem Bereich einer sorgfältigen Vorbereitung für Streckenplanung und einigem Aufwand für Ausrüstung bedarf.

7 - Nebel unsichtiges Wetter     6 - Hindernisse

Fazit: Dieses Seminar war eine gelungene Veranstaltung mit erfreulich vielen Teilnehmern, guter Organisation und großem Nachhaltigkeitsfaktor.

 

Euer Paddelpeter

Bildquelle : Wasserschutzpolizei  Mannheim

 

Das Heinz-Hunsinger-Sommerbad am Stollenwörthweiher in Mannheim bietet Erholung mitten in der Stadt
Heinz-Hunsinger-Sommerbad am Stollenwörthweiher

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Artikel über Heinz-Hunsinger-Sommerbad am Stollenwörthweiher

Quelle : Mannheimer Morgen – Metropolregion am 27.Juni 2015