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6. Oktober 2018 von

Wie bei jeder Teilnahme am Rheinmarathon ging die Planung schon im Frühjahr los, aber die letztendliche Mannschaftseinteilung wurde erst ein paar Wochen vorher finalisiert, da dann erst alle Teilnehmer unsererseits und die Teilnehmer des Mannheimer Ruder-Clubs (MRC) feststanden.

01-Ziel

Schließlich entschied man sich einen Frauen-Gig-Doppelvierer mit Steuerfrau in der offenen Frauen-Klasse in Renngemeinschaft mit dem MRC, einen Anfänger-Mixed-Gig-Doppelvierer mit Steuermann ebenfalls in Renngemeinschaft mit dem MRC und einen reinen VWM-Männer-Gig-Doppelvierer mit Steuermann in der offenen Männer-Klasse zu melden. Im Anfänger-Mixed-Gig-Doppelvierer dürfen nur Ruderer teilnehmen, die nicht mehr als zwei Jahre Rudererfahrung vorweisen können und in dieser Wertung noch nicht gewinnen konnten. Somit ist diese Kategorie ein absolutes Lotteriespiel, da keiner die Gegner einschätzen kann.

Der Frauendoppelvierer und der Anfänger-Mixed-Gig-Doppelvierer starteten in Booten des MRC, der Männerdoppelvierer hingegen im eigenen „Wellenbrecher“.

Nachdem noch einige organisatorische Feinheiten sowohl intern als auch mit dem MRC geklärt waren, machte sich der Bootstransport mit dem „Wellenbrecher“, einem Boot des MRC namens „Pekingente“ und allen acht VWM-Teilnehmern am Freitag gegen 16:00 Uhr auf den Weg nach Leverkusen, wo die Boote im Dunkeln noch weitestgehend ruderfertig gemacht wurden. Noch kurz den Hänger bei der RC Germania Düsseldorf abgestellt ging es direkt zum Abendessen in einer zum RC nahegelegenen Brauerei, wo sich die VWMler für den Wettkampftag ausreichend stärken konnten. Danach ging es direkt ins Hotel um für den morgigen Tag fit zu sein.

02-VW Mannheim + Mannheimer RC

Um dem logistischen Aufwand gerecht zu werden hatte der Veranstalter einen Shuttlebus eingerichtet, der die Teilnehmer von Düsseldorf zu festen Zeiten nach Leverkusen an den Start brachte. Wir nahmen dieses Angebot gerne an, da wir keinen Extra-Fahrer dabei hatten wie beispielsweise der MRC, aber nichts desto trotz mussten die Teilnehmer irgendwie von dem zweieinhalb Kilometer entfernten Hotel zur Bushaltestelle kommen. Der Steuermann des Männerdoppelvierers erklärte sich bereit, die zwei Teilnehmerinnen im Frauendoppelvierer Christine Biehal und Eva Lohse so wie Torsten Schnippering – im Anfänger-Mixed-Doppelvierer gemeldet – zu ihren jeweiligen Abfahrtszeiten an die Bushaltestelle zu bringen. Während die drei schon in Leverkusen dem Start entgegenfieberten saßen die vier des Männerdoppelvierers noch beim Frühstück.

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Der Frauendoppelvierer begab sich zuerst auf die 42,8km lange Strecke. Bei einem solchen Rennen sind sowohl die vier Ruderinnen entscheidend als auch die Steuerfrau. Es gibt die schnelle und die sichere Variante. Üblicherweise wählt man bei einem solchen Rennen die schnelle Variante, die mitten in der Fahrrinne bei voller Strömung verläuft. Nur so erreicht man die maximale Geschwindigkeit. Die Steuerfrau des Frauendoppelvierers wählte auf dem Großteil der Strecke jedoch die sichere Variante und manövrierte den Vierer hauptsächlich durch das strömungsarme Wasser, was bei den Ruderinnen nach dem ersten Drittel der Strecke für absolutes Unverständnis sorgte – zu Recht. Trotz der Streckenführung der Steuerfrau gelang es den fünf Damen zwei Vierer zu überholen und am Ende einen guten fünften Platz in der Wertung der offenen Frauen-Klasse als zweitschnellstes baden-württembergisches Frauenboot zu belegen.

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Während der Frauendoppelvierer mit dem Anlegen beschäftigt war, war der Vierer mit Torsten Schnippering schon auf der Strecke. Der Vierer fuhr einen gleichmäßigen Rhythmus und konnte am Ende mit einem vierminütigen Vorsprung einen ungefährdeten Sieg in der Kategorie Anfänger-Mixed-Gig-Doppelvierer mit Steuermann einfahren.

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Im vorletzten Rennen des Tages gingen Simon Hillig, Werner Labarre, Niels Schlusser, Sven Oberhoff und Steuermann Helge Biehal auf die Strecke. In der ersten Hälfte des Rennens waren weder zuvor noch danach gestartete Boote zu sehen. Der Vierer fuhr allein auf weitem Flur. Daher musste sich die Mannschaft stets motivieren weiter zu fahren und das Tempo zu halten. Zu Beginn der zweiten Streckenhälfte erschienen am Horizont mehrere Boote. Auch wenn die erste Hälfte bereits an den Kräften gezehrt hatte, gab das Wissen um die voraus fahrenden Boote neuen Schwung, den die Mannschaft mitnehmen konnte. Im weiteren Verlauf musste immer wieder mit den Wellen der Berufsschifffahrt und der Motorboote gekämpft werden, was die Mannschaft jedoch einwandfrei meisterte. Nachdem der Vierer bereits fünf Boote überholt hatte, waren sieben Kilometer vor dem Ziel ein Boot der Heilbronner RG Schwaben und eines des MRC zu erspähen. Schlag um Schlag schob sich der Vierer an das Boot der Heilbronner heran, diese konterten noch ein paar Mal, konnten unserem Vierer aber letztlich nichts mehr entgegensetzen. Nun hieß es sich an den MRC heranschieben, was sich als äußerst zäh herausstellte, hatten unsere vier bis dato doch schon recht viel Kraft lassen müssen und es ging nur noch über den eisernen Willen. Dieser war so stark, dass sich der Vierer mit dem MRC einen Bord-an-Bord-Kampf über zwei Kilometer lieferten. Dann ging es auf die letzten 1.000 Meter auf denen sich die VWM’ler tatsächlich noch mit den letzten gar nicht mehr für möglich gehaltenen Kräften vom MRC absetzen konnten. Im Ziel waren sie überglücklich über ihre Leistung und der Steuermann war stolz auf seine Mannschaft. Es musste gut gewesen sein, aber wie gut, das sollte sich noch zeigen.

06-VW Mannheim

Nach dem anlegen, was immer sehr hart ist – man hat gerade den Marathon hinter sich gebracht und die Anspannung fällt ab, da muss man 300m gegen den Strom Richtung Pritsche kommen , da tut einfach alles weh! – wird das Boot abgeriggert und direkt verladen. Glücklicherweise waren wie immer Helfer an der Pritsche und die bereits im Ziel angekommenen Christine, Eva und Torsten unterstützten ebenfalls die erschöpften vier.

07-VW Mannheim

Danach ein Blick auf die Ergebnisse: Der Männer-Doppelvierer ist als schnellstes deutsches Vereinsboot dritter in der offenen Klasse und in der Gesamtwertung fünfter von 171 gestarteten Booten geworden. Bei der anschließenden Siegerehrung erhielten Torsten im Anfänger-Mixed-Gig-Doppelvierer die Goldmedaille und der Männer-Doppelvierer die Bronzemedaille.

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09-VW Mannheim

 

Dann ging es erstmal ins Hotel duschen, danach bei einem Steakhouse fast um die Ecke des Hotels etwas essen und anschließend auf die legendäre Party im Bootshaus des RC Germania Düsseldorf. Die beiden Damen klinkten sich aus, war ihr Tag mit aufstehen doch schon sehr lange gewesen. Am nächsten Tag ging es dann nach dem Frühstück wieder zurück nach Hause.

Bleibt festzuhalten: Die Schinderei hat sich gelohnt. Es war der bisher erfolgreichste Rheinmarathon des VWM mit den Plätzen 1, 3 und 5. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer! Nächstes Jahr wieder oder?

 

 

EUREGA – 100km bleiben auch nicht ohne Folgen

 

Die Hände voller Blasen, der Rücken schmerzt und an Sitzen ist gar nicht mehr zu denken, das Resümee von 100km, 6 Stunden und 5 Minuten im Boot. Hinzu kommt ein ordentlicher Sonnenbrand. Doch es hat Spaß gemacht.

 

Um sich auf das Abenteuer 100km an einem Tag im Renntempo (oder auch etwas langsamer) einzulassen, muss man etwas verrückt sein. Doch das macht den Reiz des Ruderns aus.

Am Freitag, 04.05.2018 machten sich fünf Ruderer (4x Mannheimer Ruderclub kurz MRC, 1x VWM „Christine Biehal“) auf den Weg nach St. Goarshausen, dem Start der 100km Strecke der EUREGA (Europäische Rheinregatta). In St. Goarshausen angekommen ging es nach dem Aufriggen direkt in die Sport- /Veranstaltungshalle der Loreleystadt. Nachdem sich unser Fahrer von der sicheren Ankunft der Ruderer überzeugt hatte, ging es für Ihn wieder nach Mannheim. Ein großes Dankeschön an unseren Fahrer Gundolf (MRC).

In der Halle angekommen, bauten wir uns unser Nachlager im Geräteraum auf. Abseits gelegen bot dieser doch etwas Schutz gegen das nächtliche Fliegenschnappen, bevorzugt der männlichen Kollegen.

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Das Organisationsteam der EUREGA sorgte abends mit einer Nudelparty dafür, den Kohlehydratspeicher für den nächsten Tag aufzufüllen. Die Nudeln konnten wir nahe des Rheins mit Blick auf den Strom genießen.

Mit einer ausführlichen Sicherheitseinweisung wies uns das Team EUREGA in die Tücken der Strecke ein.

Den Abend ließen wir bei einem Bierchen und guter Stimmung ausklingen. EUREGA_3

 

Nach einer mehr oder minder schlaflosen Nacht war der Ruf nach Kaffee an diesem Morgen sehr groß.  Mit fünf großen Kaffeebechern ging es um 7:15 Uhr an den Start. Das Boot, erschwert durch die beengte Ablegesituation, an die Pritsche gehievt und beladen legten wir um 7:30 Uhr ab. Nun galt es 1,5 Stunden zu überbrücken. Glücklicherweise lag unweit des Steges, Mitten im Seitenarm, ein Bootsanleger, an dem wir in der Zwischenzeit anlegen und die Füße vertreten konnten. Ein schnelles Frühstück wurde im Boot eingenommen.

Um 9:00 Uhr fiel der Startschuss. Die ersten 20 Kilometer gingen wie im Flug vorbei. Bedenkt man, dass die Mannschaft vorher nur einmal zusammen gefahren war, fanden wir schnell einen gemeinsamen Schlag. Nach ca. 30 Kilometern wurde das erste Mal Steuerleine gegen Skulls getauscht. Die nächsten Kilometer standen auf dem Plan. Die Schifffahrt fuhr unbeirrt weiter und warf uns einige Wellen hin. Doch wenn es jemand schaffte uns schier zu versenken, war dies die Wasserschutzpolizei – dein Freund und Helfer.

Nach 55 Kilometern hatten wir Neuwied erreicht. Den Startpunkt für die 45 km der Marathonruderer, die kürzere Strecke im Wettbewerb. Zu dieser Zeit waren wir schon an die 3 Stunden unterwegs. Nun wurden jeder Kilometer, jede Pause und jede Welle zur Herausforderung. Die Kraft war uns schon lange ausgegangen. Es musste vieles über Technik gemacht werden, die jedoch mit jedem Kilometer schwand. Die Stimmung war nicht mehr ganz auf dem Höhepunkt. Jeder hatte bereits seine persönliche Schmerzgrenze überschritten.

Bei ca. 70 Kilometern wurde erneut getauscht. Der Start nach jeder Trinkpause tat weh. Einerseits schreit der Körper geradezu nach Wasser auf der anderen Seite ist man sich der Schmerzen nach jedem erneuten Anfang bewusst. Ob eine Pause eingelegt werden muss, wird mehr als einmal überlegt.

Die letzten 10 Kilometer brachen an. Mittlerweile hatte man trotz der Strömung das Gefühl nicht mehr vom Fleck zu kommen. Mit Ansage des letzten Kilometers ging noch einmal einen Ruck durch die Mannschaft, der uns einen Endspurt fahren ließ – woher die Kraft kam ist rätselhaft

Die Zielhupe ertönte. Die Strömung die man zuvor wenig gespürt hatte waren die letzten Meter zum Steg, nach der Wende, umso mehr zu spüren.

Anlegen – Abriggern – Aufladen des Bootes und ab unter die erfrischende Dusche. Anschließend saß die Mannschaft bei einem Bierchen zusammen und resümierte über den Tag, bevor es auf dem Heimweg ging.

Ein Tag den wir nicht so schnell vergessen werden.

Christine Biehal

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Information des Vorstandes:

Aufgrund technischer Probleme wurde der Mitgliedsbeitrag für das Quartal 3 bei einigen Mitgliedern mehrfach abgebucht. Dem Vorstand ist dies bekannt und er wird versuchen, dies zeitnahe zurück zu buchen.

Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

 

 

Das Heinz-Hunsinger-Sommerbad am Stollenwörthweiher in Mannheim bietet Erholung mitten in der Stadt
Heinz-Hunsinger-Sommerbad am Stollenwörthweiher

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Artikel über Heinz-Hunsinger-Sommerbad am Stollenwörthweiher

Quelle : Mannheimer Morgen – Metropolregion am 27.Juni 2015

 

Ab dem  16. Mai 2015 ist das  Heinz-Hunsinger-Sommerbad für die Badesaison 2015 geöffnet.

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7. März 2015 von

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Sa. 7. März 2015 Frühjahrsputz am Bootshaus 

An Geländehängen, Treppen, Pisten

galt es grünen Wildwuchs  auszumisten.

Denn lässt man wachsen Büsche, Hecken,

sie sich bald zum Himmel strecken.

 

So war es wieder einmal Zeit zu fragen,

wer will sich samstags dafür plagen.

Gerds Bitte hing an Türen und an Wänden,

damit sich auch genügend Leute fänden.

 

Und es waren, teils eifrig, teils versonnen,

ganz erfreulich 13 Mannen angekommen.

Ein Teil davon mit Scheren, Sägen Spaten,

sich sofort an des Steilhangs Dickicht wagen.

 

Der andere Teil mit Eimer, Rechen, Besen,

am Außenzaun recht lang gewesen,

weil auf Gehweg und am Maschendraht,

haufenweise Unrat hing und lag.

 

So war nach Stunden Arbeit viel geschafft,

bergeweise Laub und Zweige weggebracht,

den Hang geebnet, Plätze und Wege gefegt,

ein Grundstein war wieder mal gelegt.

 

Bei der Getränke-Abschlussrunde,

war eine Idee in  vieler Munde,

den Hang mit  Bodendeckern zu besetzen,

so ein schönes Zeichen auch zu setzen.

 

 

Ein immergrüner Hang, wie wahr,

macht kaum Arbeit übers Jahr,

das wäre eine Überlegung wert,

wenn uns die Chefin das beschert.

 

 

 

 

PP

 

Achtung – Mitgliederversammlung Terminänderung – Achtung

 Die Mitgliederversammlung findet am 17.04.2015 statt !!!!!

 Wo:     Restaurant am Stollenwörthweiher

             Rheingoldstraße 204

             68199 Mannheim

 Wann:   17. April 2015

               19:00 Uhr

 

Für die Terminverschiebung bitten wir alle Mitglieder um Verständnis.

Danke

 

Der Vorstand

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19. November 2014 von

 

Jubilar- und Siegerehrung am 07.11.2014

 

 

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Die Vorstandschaft konnte auf der diesjährigen Jubliar- und Sportlerehrung für 40-jährige Mitgliedschaft Heidemarie Hügler und Ute Gaißmaier sowie für 60-jährige Mitgliedschaft Romy Erlacher und Horst Hügler ehren. Sie dankte den Jubilaren für Ihre Unterstützung und Treue zum Verein.

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Des Weiteren wurden die Leistungssportler aus den Sparten Kunstspringen, Synchronschwimmen, Schwimmen und Wasserball geehrt.  Auch in der zurückliegenden Saison haben die Jugendlichen und die Masters unsere Vereinsfarben über die Landesgrenzen hinaus erfolgreich vertreten.

 

Hier die Erfolge

Kunstspringen:

 

Lea Weiss: 

Baden-Württembergischer Meister von 1m in der D-Jugend, vom 3m im Technik-Vergleich und in der Talentiade vom Turm, 1m und 3m. Zudem erneute Bestätigung ihrer Zugehörigkeit zum Jugend-Kader Baden-Württemberg (Team BW) mit der Nominierung zur Teilnahme am Ländervergleichswettkampf in Stockholm 17.-19.10.2014.

 

Nina Wellenreuther: 

Nina ist Baden-Württembergische Meisterin vom 1m in der Jugend A, Vizemeisterin vom 3m. Bei den Damen wurde sie vom 1m 4.te.

 

Stefan Als:Baden-Württembergischer Meister bei den Masters von allen Höhen inkl. Kombination. Bei der offenen Klasse (Herren) Vizemeister vom 1m, 3m und in der Kombination, 4.ter vom Turm.
3.ter beim internationalen Pokalspringen in Bad Godesberg vom Turm11. Platz bei den International Cliff Diving Championships 2014 in Ponte Brolla (Schweiz) mit Sprüngen aus 15m und 20m Höhe vom 17.-20.7.2014. Er war damit auch der erste Teilnehmer aus Mannheim an einem Cliff Diving Event überhaupt in der gesamten Historie……

 

Simon Jentsch:               

Baden-Württembergischer Meister bei den Masters von allen Höhen inkl. Kombination. Bei der offenen Klasse (Herren) Vizemeister vom Turm und 4.ter von 1m, 3m und in der Kombination.

Vizemeister bei den Deutschen Masters Meisterschaften in Riesa von 1m und Turm, dritter von 3m und in der Kombination, 6.ter vom Turm beim Synchronspringen zusammen mit Christian Hansler (Freiburg)

 

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Synchronschwimmen:

 

Masters

Sonja Born, Diana Gabersek, Sonja Stöcklin, Sabine Sütterlin, Jasmin Hoffmann, Jennifer Hundshammer, Manuela Eder, Lucia Trocato, Petra Röderer, Charlotte Hundshammer

Für den 1. Platz in der Gruppe und den 2. Platz in der Kombi auf den Deutschen Master in Eschweiler,

Manuela Eder den 1. Platz im Solo

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Jugend:

Esther Maimone 

1. Platz bei der D-Badenwürttembergischen

 

Rebecca Seegrün

3. Platz bei der D-Badenwürttembergischen

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Schwimmen:

Jennifer Braunert Jahrgang 1999: 
Kreismeisterschaften:
100m Schmetterling Platz 1, 200m Freistil Platz 3, 100m Freistil Platz 3, 100m Lagen Platz 1

Pavel Vadneuski Jahrgang 1999: 
Kreismeisterschaften:
100m Schmetterling Platz 1, 100m Lagen Platz 1, 100m Freistil Platz 2

Anna-Maria Claus Jahrgang 2002: 
Kreismeisterschaften:
50m Rücken Platz 3, 50m Brust Platz 3, 100m Brust Platz 3

Nikita Schastnov Jahrgang 2003:
Kreismeisterschaften:
50m Rücken Platz 2, 50m Freistil Platz 3
Bezirksmeisterschaften:
50m Rücken Platz 2

Alexander Brunsch Jahrgang 1999:
Kreismeistershaften:
200m Freistil Platz 3, 100m Freistil Platz 3

Sebastian Flache Jahrgang 2000: 
Kreismeisterschaften:
200m Freistil Platz 2, 100m Freistil Platz 3

Benjamin Gatzka Jahrgang 2002:
Kreismeisterschaften:
200m Brust Platz 3, 50m Brust Platz 2, 100m Freistil Platz 2, 50m Freistil Platz 3

Natalia Zdravkovic Jahrgang 2001:
Kreismeisterschaften:
100m Rücken Platz 3, 100m Freistil Platz 3

Jana Langenwalter Jahrgang 2003:
Kreismeisterschaften:
50m Brust Platz 2, 100m Brust Platz 3

Melina Schaffer Jahrgang 2000: 
Bezirksmeisterschaften:
50m Brust Platz 3
Badische Sommermeisterschaften:
50m Brust Platz 5, 100m Brust Platz 5

Staffel 8x50m Freistil mixed Platz 3 bei den Kreismeisterschaften:
Natalia, Benjamin G., Charlotte Eschelbach, Sebastian, Anna-Maria, Nikita, Jennifer, Pavel

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Schwimmen – Masters

Hans Schulz  - Jahrgang 1934
u.a. bei den Deutschen Meisterschaften über 200m Brust Deutscher Meister

Heinrich Boettinger  -  Jahrgang 1939
Baden-Württembergeischer Meister

 

Wasserball – U13

Süddeutsche Wasserballmeisterschaften 2001 und jünger  6. Platz,
Ba-Wü. Meisterschaften 2001 und jünger  3. Platz

Vinokovski Leon,  Moritz Marius , Eshuis Frenie, Eshuis Ryan, Pohl Ferdinand, Hrvic Amer, Indries Lukas, Unterweger Leon, Dohr Max, Schilling Fjodor, Rees Moritz,Frey Jonas, Pruiti Sebastiano, Lauinger Nils

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Wasserball – U15

Deutscher Pokalsieger und Endrunde
Martus Valentin, Minges Jan-Philipp, Müller Richard, Rolko Lukas, Wottschel Sascha, Zugic Filip, Pilasch David, Ottenberg Nils, Bode Tobias, Friederich Max, Maciante Leon, Schulz Silas, Zdravkovic Darko, Frey Jonas

 

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Wasserball – U17

4. Platz Bundesliga
Bayer Lukas, Charisis  Philipp, Goldschmitt Julian, Gramazio   Mauricio, Martus Simeon, Mosashvili Levan,  Nassim Nick, Thron Dennis, Weber Marc, Widmann Kai, Wiegand,  Jonathan, Martus Valentin, Minges Jan-Philipp, Müller Richard, Rolko Lukas, Wottschel Sascha, Zugic Filip

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Wasserball – U15 – Mädchen

Süddeutsche Auswahl,   3. Platz beim Ländervergleichskampf
Franka-Luisa Goldschmitt
Freni Eshuis

 

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Trainer
Charlotte Hundshammer         Synchron
Jennifer Hundshammer           Synchron
Sabine Sütterlin                       Synchron
Lisa Kaffenberger                    Schwimmen
Ingeborg Kaffenberger            Schwimmen
Dieter Schulz                           Schwimmen
Uwe Weiß                                Kunstspringen
Anita Eshuis                             Wasserball – Jugend
Rainer Friederich                      Wasserball – Jugend
Lutz Frey                                  Wasserball – Jugend

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Zum Schluss der Sportlerehrung wurde noch Andreas Laib geehrt. Gerhardt Eichstädter aus der Ruderabteilung, überreichte ihm im Auftrag des Deutschen Ruderverbandes den Äquatorpreis. Die Auszeichnung würdigt  eine Ruderleistung von 40.077 km, die durch jahrelange wanderruderische Aktivität erbracht wurde.

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Herzlichen Glückwunsch an alle Aktiven.

 

 

 

Danach ging man zum gemütlichen Teil über.

Es war wie jedes Jahr eine gelungene Veranstaltung,  in einer schönen Umgebung, bei netten Gesprächen, mit einer tollen Stimmung.

 

Eindrücke:

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Erstens kommt es anders…

Rheinmarathon Leverkusen-Düsseldorf 2014

und zweitens als man denkt.

 Das kann man ohne weiteres als Losung für unsere Teilnahme am 43. Düsseldorfer Rheinmarathon ansetzten.

Wir hatten den Marathon als zweite anspruchsvolle Großveranstaltung für dieses Jahr auf dem Programm.

Der Rheinmarathon wird mit der Strömung von Leverkusen nach Düsseldorf gefahren, über exakt 43 km. Es ist das härteste deutsche Langstreckenrennen, erschwert durch eine extrem kurvige Strecke, ohne Einschränkungen für die Berufsschifffahrt, Motorboote und andere Verkehrsteilnehmer. Ständig ist mit hohen Wellen durch den Schiffsverkehr zu rechnen. Wenn man gleichzeitig auf einen Berg- und Talfahrer trifft und dazu noch ein Sportboot kreuzt, wird der Rhein plötzlich eng und die Wellen türmen sich zu einer einzigen, bewegten Suppe auf.

Frachtschiffe fahren stromauf die Außenkurve. Die Berufsschifffahrt hat Vorfahrt, wir müssen somit vor jeder Kurve die Seite wechseln und auf die Innenkurve ausweichen. Die häufigen Seitenwechsel gestalten die Angelegenheit zusätzlich spannend, besonders wenn sich 5000 Tonnen Stahl auf einen zubewegen.

Vor zwei Monaten hatten wir die Mannschaft für den Marathon zusammengestellt. Der Verfasser hatte durch neu gewonnene Freizeit reichlich Gelegenheit zum Training und eine entsprechende Anzahl von Übungskilometern zurückgelegt, als zwei Wochen vor dem Termin zumindest eine Bandscheibe den Dienst versagte. Bis zum Marathon war er zwar wieder bewegungsfähig, aber das Risiko mitten im Rennen auszufallen und damit die Mannschaft zu „schmeißen“ war zu groß. Er stellte sich aber mit seiner erheblichen Erfahrung als Trainer und Steuermann zur Verfügung.

Durch ein Missverständnis hatte ein weiterer Ruderer den Termin falsch eingeplant, was sich ebenfalls kurzfristig herausstellte. Es musste also mehr oder weniger über Nacht doppelter Ersatz her.

Wie immer sprangen dieselben treuen Freunde ein. Niels Schlusser, ehemaliger Rennruderer im Studium sowie Christine Biehal, Beitragskassier und in diesem Jahr durch Studienabschluss und berufliche Belastung mit deutlichem Trainingsrückstand, ließen Ruderwart Helge Biehal und Trainingsruderer Simon Hillig nicht im Stich.

Rheinmarathon01

Die Mannschaft stand somit. Ein geeignetes Boot konnten wir bei unseren Sportfreunden vom Mannheimer Ruderclub leihen, die uns freundlicherweise unterstützten.

Die Rennen werden in sogenannten C – Booten, auch Gig – Boote genannt, ausgetragen. Natürlich haben wir auch C – Boote. Diese sind ca. 60 Jahre alt, offen, ohne Abdeckung. Damit kann man keine Wellen durchfahren, sondern muss das Rudern einstellen und sich parallel in die Wellen legen. Für einen Wettbewerb oder schweres Wasser nicht geeignet. Für den täglichen Betrieb auf dem Altrhein jedoch völlig ausreichend, wenn auch nicht mehr dem aktuellen Sicherheitsstandard entsprechend. Die modernen Boote haben einen geschlossenen Bug und ein geschlossenes Heck, als Luftkasten ausgebildet und unter den Sitzen Auftriebskörper, so dass Sie unsinkbar sind und zudem nicht so leicht vollschlagen.

Der Verfasser hat dies vor Jahren persönlich erlebt. Wir waren auf eine Gemeinschaftsfahrt auf dem Rhein. Angeblich sagte die Steuerfrau, da vorne sind Wellen wie auf dem Mittelmehr, was tun? Angeblich sagte ich – da fahren wir durch. Ob es wirklich so war – es wird zumindest so erzählt. Wirklich war auf jeden Fall, dass uns die erste Welle anhob, wir auf dem Kamm kippten und die zweite Welle unterschnitten. Das Boot war in einer Sekunde voll und wir mussten aussteigen. Es ist nichts weiter passiert, wir waren nahe am Ufer, konnten das Boot ausleeren und weiterfahren.

Zurück zum Marathon.

Freitagnachmittag fuhren wir los nach Leverkusen. Am frühen Abend waren wir dann auf dem Sattelplatz. Dort hieß es erst einmal Boot aufriggern und einstellen. Wir hatten zuvor keine Gelegenheit für eine Probefahrt, zumal auch die Besetzung erst im letzten Moment feststand. Die Einstellung musste also „trocken“ erfolgen, was wir auf Basis unserer Erfahrung recht gut hinbekamen.

Rheinmarathon02

Danach in die Unterkunft nach Düsseldorf – Hamm, wobei uns Helges Handy gute Dienste als Navi leistete. Die Suche nach einem geeigneten Restaurant erwies sich als komplizierter, da alle Lokalitäten in der Umgebung ausgebucht waren. Ausgehungert und schon recht genervt kamen wir beim örtlichen Kanuclub unter, was sich als wahrer Glücksfall erwies. Qualitativ und vor allem quantitativ sehr empfehlenswert. So gestärkt konnten wir dem nächsten Tag entgegensehen.

Der begann offiziell um 10:00 Uhr mit der Fahrt des Shuttelbusses zum Startplatz nach Leverkusen.

Auf dem Sattelplatz herrschte reges Treiben. Die ersten Boote waren bereits um 9:00 Uhr gestartet.

Die Regatta ist in zahlreiche Rennen unterteilt, aufgesplittet nach Bootsklassen, Altersgruppen und Geschlecht. Die langsamsten Bootsklassen starten zuerst, damit sich die Veranstaltung nicht zu sehr in die Länge zieht. Da wir nur eine Frau an Bord hatten, konnten wir nicht in der Mix – Klasse fahren (zwei Damen erforderlich) und in den Altersklassen hatten wir durch unsere Jungspunde auch keine Möglichkeit. Das hieß, wir mussten in der schnellsten, der offenen Klasse im Doppelvierer mit Steuermann an den Start gehen und die startete als letzte. Offizielle Startzeit war für uns 12:27 Uhr. Bis wir durch die Zeitnahme fuhren wurde es dann doch 12:59 Uhr.

Vorher mussten wir die Zeit auf dem Regattaplatz abwarten. Ruderer sind vorzugsweise groß und größer und auch gewichtsmäßig eher dem massiveren Teil der Menschheit zuzurechnen. Solche bewegten sich sehr zahlreich um uns herum. Warum diese Ausführung ? Unser Team mit knapp 1,8 m Körpergröße und Durchschnittsgewicht von gut 66 kg fiel völlig aus dem Rahmen. Das veranlasste auch den Betreuer der Mannschaft, die zwei Boote nach uns startete, zu der Bemerkung, lass die ruhig vor, die holen wir sowie so gleich wieder ein. Mal sehen.

Wir waren von der Startaufstellung das erste Boot in unserer Klasse. Die „Brummer“ waren alle hinter uns bei einem Startabstand von 90 Sekunden. Es galt also, den Abstand so lange als möglich zu halten. Angesichts der körperlichen Überlegenheit der Mitbewerber eine echte Herausforderung.

Rheinmarathon03

Langstreckenrennen erfordern ein eigenes Konzept. Man darf nicht mit zu viel Druck fahren, bei ca. 3.500 Schlägen wird man sonst „sauer“. Gleichzeitig darf man nicht zu langsam angehen. Was man am Anfang verliert kann man, sobald man müde wird, nicht mehr einholen. Die Lösung liegt also in einer höheren Schlagfrequenz mit angepasstem Druck. Die Aufgabe des Schlagmannes, in unserem Fall der Schlagfrau Christine, 1,57 m groß, 53 kg schwer, war klar definiert. Über deutlich mehr als zwei Stunden konstant Schlagzahl 25. Die kleinste musste also eine wahre Herkulesaufgabe übernehmen, was sie mit Bravour meisterte. Helge und Nils folgten auf drei und zwei im „Maschinenraum“ und Simon als leichtester saß im Bug.

Das vor uns gestartete Boot überholten wir noch innerhalb der ersten 1000 Meter. Dann gab es einen größeren Abstand zu den nächsten Mannschaften.

Die Crew ruderte sich ein. Wir hatten mit dem Wetter absolutes Glück. Es herrschten sommerliche Temperaturen bei herrlichem Sonnenschein, was allerdings auch die Schweißproduktion förderte.

Rheinmarathon04

 

Nach ca. 30 Minuten gleichmäßiger Ruderarbeit  hatten wir das nächste Boot vor uns im Visier. Schlag für Schlag kamen wir näher und zogen vorbei. Gleichzeitig hatten wir einen Schubverband eingeholt, der glücklicherweise nur langsam fuhr und kaum Wellen machte. Andererseits hätten wir mehrere Kilometer in den Wellen fahren müssen. Wir mussten dann vor dem Schubverband die Fahrrinne  kreuzen, was eine Geschwindigkeitserhöhung erforderlich machte um einen Sicherheitsabstand zu erreichen. Eine ungeplante Einlage, die an den Kräften zehrte. Schon ein seltsames Gefühl mit einigen tausend Tonnen im Rücken.

Die Mannschaft fuhr mit konstant gleicher Schlagzahl und gleichem Druck. Die technisch saubere Arbeit der VWMler zahlte sich aus. Wir überholten nacheinander eine ganze Reihe von Ruderbooten, deren Startreihenfolge bereits aufgelöst war. Jeder Überholvorgang löste einen Schub im Boot aus, der es der Mannschaft für einen Moment erleichterte.

Die Streckenmitte war bei Stromkilometer 716 erreicht. Die Ankündigung wurde mit deutlich gemischten Gefühlen aufgenommen. Zum einen war man froh, die Hälfte hinter sich zu haben, zum anderen stellte sich jeder die Frage, wie um Himmels willen soll ich das Gleiche noch einmal durchhalten.

Rheinmarathon05

Vor uns lag ein leicht gewundener Rheinabschnitt von ca. 6 km, öde, kein Schiffsverkehr so dass wir in der Strommitte fahren konnten, aber Gegenwind, der an den Kräften und Nerven zehrte. Weit vor uns waren einige andere Boote zu erkennen auf die wir langsam zukamen. Die Frage nach einer Trinkpause wurde von der Schlagfrau abgelehnt. Wenn ich jetzt anhalte komme ich nicht mehr hoch. Also weiter.

Rheinmarathon06

Mit dem nächsten Kurvenabschnitt setzte starker Schiffsverkehr ein. Gegenverkehr von Tankern, Passagierschiffen und Sportbooten. Gleichzeitig hatten wir die nächsten Boote erreicht, die wir in dem Getümmel überholten.

Vor uns lagen die letzten 10 Kilometer. Es war keine Frage der Kondition mehr. Jeder hatte seine Reserven aufgebraucht, es gab nur noch den Willen, der den Schmerz besiegen musste und der die Mannschaft zusammenhielt. Jeder zurückgelegte Kilometer wurde einzeln angesagt.

Vier Kilometer vor dem Ziel hatten wir uns der nächsten, auseinandergezogenen Bootsgruppe genähert. Trotz bereits völliger Erschöpfung hielt die Mannschaft gleichmäßiges Setzen, gemeinsamen Druckpunkt und gemeinsames Ausheben bei. Bei 3.500 Schlägen summiert sich jeder Fehler und der Vorteil einer guten Technik macht sich deutlich stärker bemerkbar als auf der offiziellen Wettkampfstrecke von 2000 Metern, die kraftbetonter ist. Anderthalb Kilometer vor dem Ziel hatten wir das letzte Boot der Gruppe erreicht.

Rheinmarathon07

Das löste noch einmal einen Endspurt aus, den ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr für möglich gehalten hätte. Das Team erhöhte die Schlagzahl, jeder wollte nur noch, dass es endlich aufhört.

Rheinmarathon08

300 Meter vor dem Ziel ist eine Autobahnbrücke. Zwischen den Pfeilern standen gefühlt meterhohe Wellen, die uns heftig hin und her warfen. Egal, nur noch durch. Hier nahmen wir doch noch leicht Wasser auf. Dann die Zielhupe – endlich. Völlig erschöpft fällt die Mannschaft zusammen.

Rheinmarathon09

Wieder erwarten hat uns kein Boot überholt. Die Zeit kann nicht so schlecht gewesen sein.

Jeder will nur noch etwas trinken und raus. Aber es gilt erst einmal aus der Fahrrinne zu kommen. Ein Bergfahrer hat direkt Kurs auf uns. Dann die Schlange vor dem Anlegesteg. Wir müssen das Boot gegen den Strom halten. Neben uns das Boot, dessen Betreuer angekündigt hatte, man würde uns eh gleich einholen. Ich kann mir eine spitze Bemerkung nicht verkneifen.

Dann können wir endlich aussteigen. Das Boot wird auf einen Transportwagen verladen. Die völlig entkräftete Mannschaft schiebt das Gespann den Damm hinauf und hier kann der Steuermann endlich einmal körperlichen Einsatz zeigen.

Wir bringen das Boot zum Anhänger unserer Freunde vom Mannheimer Ruderclub. Diese sind lange vor uns gestartet, schon geduscht und gestärkt und helfen beim abriggern und verladen.

Danach liegt unsere Mannschaft nur noch apathisch im Schatten und will nichts mehr sehen und hören. Im Hintergrund läuft die Siegerehrung. Helge holt unsere Teilnehmer-T-Shirts und Medaillen ab.

 

Rheinmarathon10

 

Wir sind mit unserer Superleichtgewichts – Mixmannschaft im Doppelvierer der ersten Männerklasse von 15 Booten Vierter geworden, 11 Sekunden hinter dem Dritten, 51 Sekunden hinter dem Zweiten und 2 Minuten 24 Sekunden hinter dem Ersten. Keiner hat uns eingeholt.

In der Gesamtwertung sind wir 20ter aus 150 Booten, hier sind auch die schnelleren Bootsklassen wie Doppelfünfer ohne Steuermann enthalten.

Ein überragendes und nicht zu erwartendes Ergebnis.

Nach einiger Zeit schleppen wir uns zur Unterkunft, Duschen, Abendessen und dann noch zur Siegerparty.

Dort läuft im Hintergrund eine Diashow von den Ereignissen des Tages. Alle sind gut drauf aber müde. Das irische Team gibt in Sachen Gesang noch einmal alles, was nach einem so anstrengenden Tag ganz offensichtlich nur mittels dopingverdächtigter Getränke möglich ist.

Rheinmarathon11

Nach einem solchen Extremerlebnis scheiden sich die Geister. Mit Sport ist gesund hat es nichts zu tun. Man denkt nie, nie wieder. Schauen wir mal.

Günter Biehal

 

|     Datum:

28. Juli 2014 von

So. 27. Juli 2014-Sport und Spiel am Wasserturm

Zum 25. Jubiläum von Sport & Spiel am Wasserturm des Sportkreises Mannheim hat sich erstmals unser Verein in einem von Sonja Born dankenswerter Weise zur Verfügung gestellten Zelt direkt vor dem Mannheimer Wahrzeichen präsentieren können. Der exponierte Standort, die sehr ansprechend dargebotenen Sport-und Spielmöglichkeiten, sowie die großflächig ausgehängten Bild –und Textdarstellungen aller Sportarten die in unserem Verein ausgeübt werden können, lockten viele Besucher aller Altersklassen in unseren Stand. Die vielen Gespräche, die mit Interessenten geführt werden konnten, lassen hoffen, dass unser Verein künftig mit Zuwächsen rechnen kann.
Alles in allem ein gelungener Auftritt, den auch unser Oberbürgermeister bei seinem Besuch positiv zur Kenntnis genommen hat.
Doch liebe Sportfreunde schaut Euch die Bilder an, denn Bilder sagen mehr als Worte.

Paddelpeter

Fotoverweis: MANNHEIM24.de/Bauroth