Alle Artikel in der Kategorie: 'Aktuelles & News'

|     Datum:

8. September 2019 von

 

 

Schwimmen:

Trainingsbeginn für alle Nachwuchsgruppen ab dem 23.09.2019

|     Datum:

14. Mai 2019 von


Paddler auf Sonntagstour

Am 7. April 2019 trafen sich am Bootshaus 5 Erwachsene 3 Kinder und 1 Hund (Pauli) zu einer Paddeltour nach Lampertheim. Anlass war eigentlich die Teilnahme am offiziellen Anpaddeln des Kanukreises Mannheim. Da auf der Strecke Edingen nach Mannheim einige Hindernisse beim Umtragen vorhanden sind und wir 3 Kinder dabei hatten, haben wir uns entschlossen unser eigenes Anpaddeln zu veranstalten.

Wir starteten mit unserem Luzzebuggl am Bootshaus bei schönem Wetter und ruhigem Altrheinwasser und paddelten gemütlich vorbei an der erwachenden Vegetation zur Altrheinspitze. (Km 4,5) Ab hier hatten wir die Strömung des Rheines zur Unterstützung und kamen flott voran. Der Schiffsverkehr bescherte uns ein paar respektable Wellen, was die Jugend im Boot spaltete. Es gab einerseits Begeisterung, andererseits Zweifel an der „ Seetüchtigkeit“ unseres Luzzebuggls. Bei weiteren meisterlich bewältigten Wellenbergen überwiegte dann doch die Begeisterung.

So langsam kamen alle irgendwie in eine Drangphase, die älteren wegen der Blase, die Jugend und Pauli in Bewegungsdrang. Wir legten deshalb spontan hinter einer Buhne beim Gasthaus „Zum Neurhein“ an. (Km 10,5) Bei Kaffee und oder Kaltgetränken und herrlichem Sonnenschein direkt am Rheinufer ließ es sich gut aushalten.

Nach einer Stunde ging es weiter Richtung Norden, vorbei an der Mündung der Isenach auf Pfälzer Seite, den Nato Rampen und in Sichtweite des Wormser Domes zur Mündung des Lampertheimer Altrheines (Km 13). Ab hier wurde die Jugend wieder munterer und beteiligten sich verstärkt am Fortkommen unseres Mannschaftscanadiers. Dazu wunderschöne Anblicke im dortigen Naturschutzgebiet, was will man mehr?

Nach einer weiteren Stunde, vorbei an Bootsanlegern mit vielfältigsten Sportbootsklassen erreichten wir unser Ziel beim WSV- Lampertheim. Unser Bus wurde am Morgen von unserem Mitglied Wolfgang dort abgestellt, so dass wir nach aufladen des Canadiers uns gemütlich einem Mittagessen widmen konnten.

Irgendwann saßen wir im Schatten des Gebäudes, es wurde ungemütlich weshalb wir nach Hause fuhren. Nach Hause bedeutete wegen der Baustelle neben unserem Bootshaus einen Umweg. Zuerst fuhren wir an die Anlegestelle des MRC, luden den Luzzebuggl ab. Ein Teil der Mannschaft überquerte damit den Altrhein um beim VWM-Steg zu landen, der Rest fuhr mit dem Bus hinüber. Nun vereint trugen wir gemeinsam das Boot hoch, was nach Reinigung und wegräumen der Ausrüstung seinen Platz fand.

Fazit: Ein gelungener Auftakt des Paddeljahres in erwachender Natur bei schönem

Sonnenschein. So kann es weitergehen.

 

Paddelpeter

 

 

|     Datum:

6. Oktober 2018 von

Wie bei jeder Teilnahme am Rheinmarathon ging die Planung schon im Frühjahr los, aber die letztendliche Mannschaftseinteilung wurde erst ein paar Wochen vorher finalisiert, da dann erst alle Teilnehmer unsererseits und die Teilnehmer des Mannheimer Ruder-Clubs (MRC) feststanden.

01-Ziel

Schließlich entschied man sich einen Frauen-Gig-Doppelvierer mit Steuerfrau in der offenen Frauen-Klasse in Renngemeinschaft mit dem MRC, einen Anfänger-Mixed-Gig-Doppelvierer mit Steuermann ebenfalls in Renngemeinschaft mit dem MRC und einen reinen VWM-Männer-Gig-Doppelvierer mit Steuermann in der offenen Männer-Klasse zu melden. Im Anfänger-Mixed-Gig-Doppelvierer dürfen nur Ruderer teilnehmen, die nicht mehr als zwei Jahre Rudererfahrung vorweisen können und in dieser Wertung noch nicht gewinnen konnten. Somit ist diese Kategorie ein absolutes Lotteriespiel, da keiner die Gegner einschätzen kann.

Der Frauendoppelvierer und der Anfänger-Mixed-Gig-Doppelvierer starteten in Booten des MRC, der Männerdoppelvierer hingegen im eigenen „Wellenbrecher“.

Nachdem noch einige organisatorische Feinheiten sowohl intern als auch mit dem MRC geklärt waren, machte sich der Bootstransport mit dem „Wellenbrecher“, einem Boot des MRC namens „Pekingente“ und allen acht VWM-Teilnehmern am Freitag gegen 16:00 Uhr auf den Weg nach Leverkusen, wo die Boote im Dunkeln noch weitestgehend ruderfertig gemacht wurden. Noch kurz den Hänger bei der RC Germania Düsseldorf abgestellt ging es direkt zum Abendessen in einer zum RC nahegelegenen Brauerei, wo sich die VWMler für den Wettkampftag ausreichend stärken konnten. Danach ging es direkt ins Hotel um für den morgigen Tag fit zu sein.

02-VW Mannheim + Mannheimer RC

Um dem logistischen Aufwand gerecht zu werden hatte der Veranstalter einen Shuttlebus eingerichtet, der die Teilnehmer von Düsseldorf zu festen Zeiten nach Leverkusen an den Start brachte. Wir nahmen dieses Angebot gerne an, da wir keinen Extra-Fahrer dabei hatten wie beispielsweise der MRC, aber nichts desto trotz mussten die Teilnehmer irgendwie von dem zweieinhalb Kilometer entfernten Hotel zur Bushaltestelle kommen. Der Steuermann des Männerdoppelvierers erklärte sich bereit, die zwei Teilnehmerinnen im Frauendoppelvierer Christine Biehal und Eva Lohse so wie Torsten Schnippering – im Anfänger-Mixed-Doppelvierer gemeldet – zu ihren jeweiligen Abfahrtszeiten an die Bushaltestelle zu bringen. Während die drei schon in Leverkusen dem Start entgegenfieberten saßen die vier des Männerdoppelvierers noch beim Frühstück.

03-VW Mannheim + Mannheimer RC

Der Frauendoppelvierer begab sich zuerst auf die 42,8km lange Strecke. Bei einem solchen Rennen sind sowohl die vier Ruderinnen entscheidend als auch die Steuerfrau. Es gibt die schnelle und die sichere Variante. Üblicherweise wählt man bei einem solchen Rennen die schnelle Variante, die mitten in der Fahrrinne bei voller Strömung verläuft. Nur so erreicht man die maximale Geschwindigkeit. Die Steuerfrau des Frauendoppelvierers wählte auf dem Großteil der Strecke jedoch die sichere Variante und manövrierte den Vierer hauptsächlich durch das strömungsarme Wasser, was bei den Ruderinnen nach dem ersten Drittel der Strecke für absolutes Unverständnis sorgte – zu Recht. Trotz der Streckenführung der Steuerfrau gelang es den fünf Damen zwei Vierer zu überholen und am Ende einen guten fünften Platz in der Wertung der offenen Frauen-Klasse als zweitschnellstes baden-württembergisches Frauenboot zu belegen.

04-VW Mannheim + Mannheimer RC

Während der Frauendoppelvierer mit dem Anlegen beschäftigt war, war der Vierer mit Torsten Schnippering schon auf der Strecke. Der Vierer fuhr einen gleichmäßigen Rhythmus und konnte am Ende mit einem vierminütigen Vorsprung einen ungefährdeten Sieg in der Kategorie Anfänger-Mixed-Gig-Doppelvierer mit Steuermann einfahren.

05-VW Mannheim + Mannheimer RC

Im vorletzten Rennen des Tages gingen Simon Hillig, Werner Labarre, Niels Schlusser, Sven Oberhoff und Steuermann Helge Biehal auf die Strecke. In der ersten Hälfte des Rennens waren weder zuvor noch danach gestartete Boote zu sehen. Der Vierer fuhr allein auf weitem Flur. Daher musste sich die Mannschaft stets motivieren weiter zu fahren und das Tempo zu halten. Zu Beginn der zweiten Streckenhälfte erschienen am Horizont mehrere Boote. Auch wenn die erste Hälfte bereits an den Kräften gezehrt hatte, gab das Wissen um die voraus fahrenden Boote neuen Schwung, den die Mannschaft mitnehmen konnte. Im weiteren Verlauf musste immer wieder mit den Wellen der Berufsschifffahrt und der Motorboote gekämpft werden, was die Mannschaft jedoch einwandfrei meisterte. Nachdem der Vierer bereits fünf Boote überholt hatte, waren sieben Kilometer vor dem Ziel ein Boot der Heilbronner RG Schwaben und eines des MRC zu erspähen. Schlag um Schlag schob sich der Vierer an das Boot der Heilbronner heran, diese konterten noch ein paar Mal, konnten unserem Vierer aber letztlich nichts mehr entgegensetzen. Nun hieß es sich an den MRC heranschieben, was sich als äußerst zäh herausstellte, hatten unsere vier bis dato doch schon recht viel Kraft lassen müssen und es ging nur noch über den eisernen Willen. Dieser war so stark, dass sich der Vierer mit dem MRC einen Bord-an-Bord-Kampf über zwei Kilometer lieferten. Dann ging es auf die letzten 1.000 Meter auf denen sich die VWM’ler tatsächlich noch mit den letzten gar nicht mehr für möglich gehaltenen Kräften vom MRC absetzen konnten. Im Ziel waren sie überglücklich über ihre Leistung und der Steuermann war stolz auf seine Mannschaft. Es musste gut gewesen sein, aber wie gut, das sollte sich noch zeigen.

06-VW Mannheim

Nach dem anlegen, was immer sehr hart ist – man hat gerade den Marathon hinter sich gebracht und die Anspannung fällt ab, da muss man 300m gegen den Strom Richtung Pritsche kommen , da tut einfach alles weh! – wird das Boot abgeriggert und direkt verladen. Glücklicherweise waren wie immer Helfer an der Pritsche und die bereits im Ziel angekommenen Christine, Eva und Torsten unterstützten ebenfalls die erschöpften vier.

07-VW Mannheim

Danach ein Blick auf die Ergebnisse: Der Männer-Doppelvierer ist als schnellstes deutsches Vereinsboot dritter in der offenen Klasse und in der Gesamtwertung fünfter von 171 gestarteten Booten geworden. Bei der anschließenden Siegerehrung erhielten Torsten im Anfänger-Mixed-Gig-Doppelvierer die Goldmedaille und der Männer-Doppelvierer die Bronzemedaille.

08-VW Mannheim + Mannheimer RC

09-VW Mannheim

 

Dann ging es erstmal ins Hotel duschen, danach bei einem Steakhouse fast um die Ecke des Hotels etwas essen und anschließend auf die legendäre Party im Bootshaus des RC Germania Düsseldorf. Die beiden Damen klinkten sich aus, war ihr Tag mit aufstehen doch schon sehr lange gewesen. Am nächsten Tag ging es dann nach dem Frühstück wieder zurück nach Hause.

Bleibt festzuhalten: Die Schinderei hat sich gelohnt. Es war der bisher erfolgreichste Rheinmarathon des VWM mit den Plätzen 1, 3 und 5. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer! Nächstes Jahr wieder oder?

 

Das Bad ist ab dem 28.05.2018 in den Sommermonaten wetterabhängig von 9:00 bis mindestens 20:00 Uhr geöffnet.

 

 

EUREGA – 100km bleiben auch nicht ohne Folgen

 

Die Hände voller Blasen, der Rücken schmerzt und an Sitzen ist gar nicht mehr zu denken, das Resümee von 100km, 6 Stunden und 5 Minuten im Boot. Hinzu kommt ein ordentlicher Sonnenbrand. Doch es hat Spaß gemacht.

 

Um sich auf das Abenteuer 100km an einem Tag im Renntempo (oder auch etwas langsamer) einzulassen, muss man etwas verrückt sein. Doch das macht den Reiz des Ruderns aus.

Am Freitag, 04.05.2018 machten sich fünf Ruderer (4x Mannheimer Ruderclub kurz MRC, 1x VWM „Christine Biehal“) auf den Weg nach St. Goarshausen, dem Start der 100km Strecke der EUREGA (Europäische Rheinregatta). In St. Goarshausen angekommen ging es nach dem Aufriggen direkt in die Sport- /Veranstaltungshalle der Loreleystadt. Nachdem sich unser Fahrer von der sicheren Ankunft der Ruderer überzeugt hatte, ging es für Ihn wieder nach Mannheim. Ein großes Dankeschön an unseren Fahrer Gundolf (MRC).

In der Halle angekommen, bauten wir uns unser Nachlager im Geräteraum auf. Abseits gelegen bot dieser doch etwas Schutz gegen das nächtliche Fliegenschnappen, bevorzugt der männlichen Kollegen.

EUREGA_2

Das Organisationsteam der EUREGA sorgte abends mit einer Nudelparty dafür, den Kohlehydratspeicher für den nächsten Tag aufzufüllen. Die Nudeln konnten wir nahe des Rheins mit Blick auf den Strom genießen.

Mit einer ausführlichen Sicherheitseinweisung wies uns das Team EUREGA in die Tücken der Strecke ein.

Den Abend ließen wir bei einem Bierchen und guter Stimmung ausklingen. EUREGA_3

 

Nach einer mehr oder minder schlaflosen Nacht war der Ruf nach Kaffee an diesem Morgen sehr groß.  Mit fünf großen Kaffeebechern ging es um 7:15 Uhr an den Start. Das Boot, erschwert durch die beengte Ablegesituation, an die Pritsche gehievt und beladen legten wir um 7:30 Uhr ab. Nun galt es 1,5 Stunden zu überbrücken. Glücklicherweise lag unweit des Steges, Mitten im Seitenarm, ein Bootsanleger, an dem wir in der Zwischenzeit anlegen und die Füße vertreten konnten. Ein schnelles Frühstück wurde im Boot eingenommen.

Um 9:00 Uhr fiel der Startschuss. Die ersten 20 Kilometer gingen wie im Flug vorbei. Bedenkt man, dass die Mannschaft vorher nur einmal zusammen gefahren war, fanden wir schnell einen gemeinsamen Schlag. Nach ca. 30 Kilometern wurde das erste Mal Steuerleine gegen Skulls getauscht. Die nächsten Kilometer standen auf dem Plan. Die Schifffahrt fuhr unbeirrt weiter und warf uns einige Wellen hin. Doch wenn es jemand schaffte uns schier zu versenken, war dies die Wasserschutzpolizei – dein Freund und Helfer.

Nach 55 Kilometern hatten wir Neuwied erreicht. Den Startpunkt für die 45 km der Marathonruderer, die kürzere Strecke im Wettbewerb. Zu dieser Zeit waren wir schon an die 3 Stunden unterwegs. Nun wurden jeder Kilometer, jede Pause und jede Welle zur Herausforderung. Die Kraft war uns schon lange ausgegangen. Es musste vieles über Technik gemacht werden, die jedoch mit jedem Kilometer schwand. Die Stimmung war nicht mehr ganz auf dem Höhepunkt. Jeder hatte bereits seine persönliche Schmerzgrenze überschritten.

Bei ca. 70 Kilometern wurde erneut getauscht. Der Start nach jeder Trinkpause tat weh. Einerseits schreit der Körper geradezu nach Wasser auf der anderen Seite ist man sich der Schmerzen nach jedem erneuten Anfang bewusst. Ob eine Pause eingelegt werden muss, wird mehr als einmal überlegt.

Die letzten 10 Kilometer brachen an. Mittlerweile hatte man trotz der Strömung das Gefühl nicht mehr vom Fleck zu kommen. Mit Ansage des letzten Kilometers ging noch einmal einen Ruck durch die Mannschaft, der uns einen Endspurt fahren ließ – woher die Kraft kam ist rätselhaft

Die Zielhupe ertönte. Die Strömung die man zuvor wenig gespürt hatte waren die letzten Meter zum Steg, nach der Wende, umso mehr zu spüren.

Anlegen – Abriggern – Aufladen des Bootes und ab unter die erfrischende Dusche. Anschließend saß die Mannschaft bei einem Bierchen zusammen und resümierte über den Tag, bevor es auf dem Heimweg ging.

Ein Tag den wir nicht so schnell vergessen werden.

Christine Biehal

                                   EUREGA_4   EUREGA_5   EUREGA_6

                                                                          EUREGA_7

 

                                                          EUREGA_8

 

 

 

Öffnungszeiten:

Bis zum 18.Mai 2018 :

Die Öffnungszeiten sind bei schönem Wetter von Mo – Fr. von 11 Uhr bis mindestens 18 Uhr.

Am Wochenende von 10 bis 19 Uhr.

 

Ab 19. Mai 2018

Das Bad ist wetterabhängig täglich in der Zeit von 10 bis mindestens 19 Uhr geöffnet.

Anschrift:

Heinz-Hunsinger Bad

Rheingoldstraße 204

68199 Mannheim

Tel: 0621-852414

Webseite: www.vwm-wassersport.de

 

Das Schwimmbad wird vom Verein Volkstümlichen Wassersport Mannheim e.V. ehrenamtlich betrieben.

Bei dem Bad handelt es sich um ein Naturbad, das die südliche Hälfte des Stollenwörthweihers im Stadtteil Niederfeld, Stadtbezirk Neckarau umfasst. Der See -idyllisch im Herzen des Stadtteils gelegen -vermittelt durch die großzügig bemessene Grünanlage und den in der Nachbarschaft gelegenen Gartenanlagen das absolute Urlaubsgefühl. Dennoch ist das Bad bequem mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln zu erreichen. Die Straßenbahnlinie 3 hält direkt vor der Tür. Die Haltestelle heißt Stollenwörthweiher. Die Wasserqualität wird seit 2010 mit dem Prädikat ausgezeichnete Qualität bewertet.

Das Bad verfügt über ein Kinderplanschbecken, Spielplatz und Beachvolleyballfeld, abgetrennter FKK-Teil, ausreichend Sanitäranlagen, Kiosk und Restaurant.

 

Die Paddelsaison 2018 ist eröffnet

 

Bei lediglich 2 Grad C am Morgen, aber prognostiziertem Kaiserwetter machten sich Sara mit Martin, Holger, Slawa und Paddelpeter sowie unser treuer Fahrer Gerd auf den Weg nach Edingen, um dort an dem gemeinsamen Anpaddeln des Kanusportkreises Mannheim teilzunehmen. Wir benutzten dazu unseren „Luzebuggl“ der gerade so  auf das Dach unseres Vereinsbusses passt. Wir waren etwas früh unterwegs und somit fast die ersten die dort die dargereichten leckeren Minibrötchen mit  heißem Kaffee oder Tee genießen konnten. Gerade richtig so ein zweites Frühstück, denn es war trotz herrlichem Sonnenschein mit 5 Grad C immer noch recht frisch. Danke dafür an die Ausrichter des TV- Edingen.

Nach der obligatorischen Begrüßung und Ansprache, wurden wir von unserem Wandersportwart  im Kanuverband Baden-Württemberg, Gerhard Maier, mit einer Überraschung konfrontiert. Der Weg über den alten romantischen Neckar bleibt uns in Zukunft versperrt. Dort steht das Schild     Verbotsschild    Verbot der Durchfahrt, was auch überwacht werden soll. Schade!

Nach Ehrung und Übergabe eines Wanderfahrerabzeichens  in Gold ging es mit einem dreifach kräftigen Hipp, Hipp Hurra, endlich aufs Wasser.

Trotz schönem Wetter gingen in diesem Jahr nur ca.- 50 Personen in die Boote, was aber trotzdem ein schönes Bild für Fotografen und Zuschauer bot. Vorbei an der Fähre Neckarhausen-Ladenburg, unter der Eisenbahnbrücke hindurch, wo übrigens das dortige Durchfahrverbot weitgehend beachtet wurde, erreichten wir die Stelle am Wehr Ladenburg die für die Durchfahrt gesperrt ist. Wir paddelten daher rechts in den Neckarkanal wo sich in Folge direkt am Wasser respektable Häuser und Industrieanlagen abwechselten.

Bald kam das Kraftwerk Feudenheim in Sicht und wir mussten nach einer Ausstiegstelle Ausschau halten, denn ausgerechnet an gewohnter Stelle hatten 2 Schiffe der Wasser-und Schifffahrtsverwaltung festgemacht. Wir mussten unseren Luzebuggl über Kiel an Land holen, was in Zukunft öfter mal geübt werden muss. Nun ging es mit dem Bootswagen zum WSV-Feudenheim, wo uns Kasseler mit Kraut oder weiser Käse mit „Quellmännern“ erwartete. Ein gutes Essen, ein kühles Gerstengetränk bei tollem Sonnenschein unter Paddelfreunden, was will man mehr zum Auftakt eines Paddeljahres.

Einige wollten an diesem schönen Fleck sitzen bleiben, aber die Aussicht auf das Kuchenbuffet  der Mannheimer Kanugesellschaft trieb uns voran. So ging es weiter neckarabwärts, vorbei am Fernmeldeturm, dem Klinikum, der Neckarufer-Nord Bebauung, unter allen Mannheimer Neckarbrücken hindurch bis zum Bootshaus der MKG.

Auch hier wurden wieder alle Erwartungen erfüllt. Man muss es wirklich einmal festhalten: Was hier von fleißigen Mitgliedern an schmackhafter Kuchenvielfalt geboten wird ist sensationell und bringt mich dazu ein verschärftes Lob auszusprechen.

Auf der Heimfahrt  in unser Bootshaus konnten wir die Kalorien zumindest  teilweise wieder loswerden, zumal das letzte Stück keinerlei Strömung aufweist und der Wind uns ins Gesicht blies.

 

Fazit: Ein rundherum gelungener Paddeltag bei guter Organisation.

 

Paddelpeter

 

  Eröffnung Paddelsaison 2018_1 Eröffnung Paddelsaison 2018_2 Eröffnung Paddelsaison 2018_3 Eröffnung Paddelsaison 2018_4 Eröffnung Paddelsaison 2018_5 Eröffnung Paddelsaison 2018_7 Eröffnung Paddelsaison 2018_6 Eröffnung Paddelsaison 2018_8 Eröffnung Paddelsaison 2018_9 Eröffnung Paddelsaison 2018_10 Eröffnung Paddelsaison 2018_11 Eröffnung Paddelsaison 2018_13 Eröffnung Paddelsaison 2018_14 Eröffnung Paddelsaison 2018_12

|     Datum:

20. September 2017 von

 

VWM-Paddler auf der Moder im Elsass.

Der PC Illingen hatte zur Freundschaftsfahrt der Südwestverbände vom 18. bis 20. August an den Goldkanal eingeladen und ca.-120 kamen. Wir Gerd, Holger, Jens, Sabine (MKG) und Paddelpeter begnügten uns mit der Paddeltour auf Moder und Rhein am Samstag 19. August.

Bereits um 7:00 trafen wir uns im Bootshaus, schnallten unseren Luzebuggl auf `s Busdach und die übrige Ausrüstung in den Bus und los ging`s. Die Schwimmwesten wurden nicht vergessen, denn in Frankreich sind sie im Gegensatz zu uns, Pflicht.

Um 9:00 kamen wir gerade rechtzeitig zur Fahrtbesprechung, Begrüßung und Ansprache des Organisators Erwin Zoschke vom PC-Illingen und Bürgermeister der Gemeinde Elchingen – Illingen, Rolf Spiegelhalder.

Die Organisatoren haben einen Reisebus aufgetan, der gerade so die enge Zufahrtsstraße befahren konnte. Die übrigen fuhren mit ihren Autos und Booten im Konvoi bei bestem Wetter ins benachbarte Frankreich. An einer kleinen Moderbucht in Stattmatten angekommen, wollte natürlich jeder gleich aufs Wasser und wenn es auch wie ein Chaos aussah, lief es doch irgendwie geordnet ab. Ein beeindruckendes Geschwader setzte sich moderabwärts in Richtung Iffezheim in Bewegung. Unser Bus wurde bis zum Nachmittag  auf der Wiese vor dem Angelverein abgestellt.

Die Moder ist ein kleiner Nebenfluss des Rheines und windet sich durch Felder und Auen nur wenige hundert Meter parallel zum Rhein, bis sie hinter der Staustufe Iffezheim in den Rhein mündet. Wir hatten bis zur Mündung etwa 14 km zurückgelegt und eine Rast am Ufer des Rheines in Sichtweite der Staustufe eingelegt. Hier wurde Mitgebrachtes gegessen und getrunken. Nach ca. 45 min paddelten wir 12km weiter rheinabwärts bis zur Einfahrt in den Goldkanal bei km  zum Km 347,2.

Der Goldkanal gilt mit 134ha als Baden-Württembergs größter Baggersee und ist bis zu 45m tief.

Hier empfing uns erstmals an diesem Tag ein heftiger Gegenwind aber bei herrlichem Sonnenschein. Der Goldkanal war ob des Windes voll von Segelbooten die ein tolles Bild vor herrlicher Natur abgaben.

Die restlichen 2 km unserer Paddeltour bis zum Paddelclub Illingen wurden auch gemeistert, obwohl  manche unruhig auf ihrem Po hin und her rutschten. Die Sitzbänke unseres Luzebuggls  sind auf Dauer auch recht hart.

Beim PC-Illingen konnten wir uns auf deren Sonnenterrasse bei Kaffee und Kuchen die Zeit vertreiben bis Gerd unseren Bus aus Stattmatten zurückgeholt hatte. Dies war mittels  Shuttlebus hervorragend organisiert. Nach der Heimfahrt ins unser Bootshaus wurde der Bus entladen und gereinigt, das Boot geputzt und die Ausrüstung verstaut.

Fazit: In herrlicher Landschaft, bei gutem Wetter 28 Km paddeln, was will man mehr

als solch ein Paddelfest erleben?

Paddelpeter

 

.

Liebe Freunde und Eltern des Kunst- und Turmspringens

Aufgrund technischer Schwierigkeiten bei den Sanierungsarbeiten der Sprunganlage im Freibad Herzogenried und der gleichzeitig ebenfalls technisch bedingten, früheren Schließung des Hallenbades Waldhof Ost können wir ab Juni 2017 vorerst kein Training für alle Spartenmitglieder anbieten. Wir arbeiten mit Hochdruck in Zusammenarbeit mit der Stadt Mannheim an einer möglichst schnellen Lösung und bitten für den Trainingsausfall um Verständnis. Für Fragen stehen Ihnen Franziska Cussnick oder Dirk Schulz gerne per E-Mail zur Verfügung.

Die Paddelsaison 2017 ist eröffnet

Am Sonntag 2. April 2017 trafen sich die Paddler des Kanusportkreises Mannheim beim Turnverein Edingen, um die offizielle Saison auf dem Neckar zu eröffnen.

Anfangs sah es so aus, dass lediglich Holger, Slawa und PP mit Einerkajaks daran teilnehmen würden. Aber unser „Dr. Treibholz“ sorgte kurzfristig für eine Überraschung, indem er sich und seine Verwandtschaft (1 Vater mit 3 Kindern) mitbrachte, die unbedingt einmal paddelschnuppern wollten. Auch Labrador Pauli durfte nicht fehlen.

Am Morgen, als wir den  Luzebuggel auf den Hänger luden, fielen immer mal wieder Regentropfen, was unseren Wetteroptimismus keinesfalls dämpfte. Es gilt bei Scheißwetter unter Paddlern immer das Motto: „Es kann nur besser werden“. Unser Optimismus sollte belohnt werden. Bereits nach den ersten Paddelschlägen hat sich die Sonne durch die Wolken gedrängt.

Doch der Reihe nach. Beim TV-Edingen gab es traditionell Laugen-Hefeteilchen sowie Heiß-und Kaltgetränke. So konnten wir uns ein 2. Frühstück einverleiben. Herzlichen Dank an die Spender.

In der Folgezeit füllte sich die Neckarwiese zusehends mit Teilnehmern aus dem Rhein-Neckar-Kreis mit allerlei Bootstypen. Vom Kinderspaßboot, über zahlreiche Einer-und Zweierwanderboote, Dreierkanadiern, sowie 3 weiteren Mannschaftskanadiern. Bald war die Wiese vor der Einstiegstelle voll und nach Begrüßung durch unseren Wandersportwart Gerhard Maier und einem 3-fach kräftigen Ahoi ging es endlich aufs Wasser. Da wir unseren Luzebuggl schon vorher am Ufer vertäut hatten kamen wir zeitig vom Ufer weg.

Nun, bei immer schöner werdenden Wetter, vorbei an der Fähre Neckarhausen-Ladenburg, waren wir schnell an dem Ladenburger Wehr angelangt. Durch die Besatzung (5 Erwachsene, 3 Kinder, 1 Hund) lagen wir tief im Wasser weshalb wir den Neckarkanal  befuhren und nicht wie vergangenes Jahr den alten wildromantischen Neckarverlauf.

Aber auch der Neckarkanal hat seine Reize. Idyllisch  gelegene Häuser nahe am Ufer wechseln mit Industrieanlagen ab. Viel Spaß bescherten uns die Frachtschiffe, die wegen der beidseitigen Spundwände am Ufer hohe und lang andauernde Wellen erzeugten.

Gleichwohl sind  wir vor dem Wehr und Kraftwerk Feudenheim  angelandet und haben uns nach kurzem Fußmarsch zum WSV-Feudenheim das dort angebotene Mittagessen in der Sonne schmecken lassen. (Lewwerknepp, Worschd unn Kraut)

Danach  paddelten wir  auf dem Neckar, vorbei am Fernmeldeturm, Klinikum, unter allen Mannheimer Brücken durch (6 Stück) zu unserem Ziel der Mannheimer Kanugesellschaft am Kilometer 1. Dort erwarteten die einen ein opulentes Kuchenbuffet zu moderaten Preisen,  während die 3 Fahrer die Autos aus  Edingen zurückholen mussten.

Nach Verabschiedung der auswärtigen Gäste, luden wir unseren Luzebuggl auf den Hänger und fuhren ins heimische Bootshaus zurück. Ein schöner Paddeltag war zu Ende.

 

Fazit: Eine gelungene Veranstaltung, überraschende viele Teilnehmer, weiter so.

 

Paddelpeter

Eröffnung Paddelsaison 2017_1 Eröffnung Paddelsaison 2017_2 Eröffnung Paddelsaison 2017_3 Eröffnung Paddelsaison 2017_4 Eröffnung Paddelsaison 2017_5 Eröffnung Paddelsaison 2017_6 Eröffnung Paddelsaison 2017_7 Eröffnung Paddelsaison 2017_8 Eröffnung Paddelsaison 2017_9 Eröffnung Paddelsaison 2017_10