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DMS 2020 Aufstieg in die Badenliga nur knapp verpasst

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Bei der diesjährigen DMS wurde zum ersten Mal die zu schwimmenden Strecken geändert.

Waren es in der Vergangenheit immer alle olympischen Strecken, welche geschwommen wurden, kamen in diesem Jahr noch 50B, 50S, 50R und 100 Lagen hinzu.

So ergab sich folgender Streckenablauf:

100 Lagen
200 Freistil
100 Brust
200 Rücken
100 Schmetterling
50 Brust
200 Lagen
800/1500 Freistil
50 Schmetterling
200 Brust
100 Rücken
200 Schmetterling
50 Freistil
400 Lagen
50 Rücken
400 Freistil
100 Freistil

Diese Streckenfolge musste dann von jedem Verein zwei Mal geschwommen werden. Neu war auch, dass im zweiten Abschnitt die Frauen 1500m Freistil schwimmen mussten. Hier war Jennifer die „Glückliche“, die das Vergnügen hatte die 1500m zu Schwimmen. Neben Jennifer waren noch Anna-Maria, Jana, Hannah, Vivian, Leonie und Laura mit dabei. Unsere Mädels waren alle extrem gut drauf, was sich in vielen neuen Bestzeiten zeigte. Am Ende holten wir in der Bezirksliga einen starken dritten Platz. Leider steigen nur die ersten beiden Teams in die Badenliga auf, was unsere Freude über den dritten Platz nicht wirklich schmälerte. Nach dem Wettkampf gingen wir alle gemeinsam ins Benjamin’s Diner, wo wir uns den Aufstieg als Ziel für das Jahr 2021 vornahmen.

 

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|     Datum:

20. Dezember 2019 von

 

AMTV Winterzauber in Hamburg

Auch in diesem Jahr ist der VWM mit insgesamt 10 Vereinsmitgliedern und 3 Elternpaaren wieder vom 20 -  22 Dezember nach Hamburg zum AMTV Winterzauber Nachtschwimmwettkampf gefahren. Los ging es um 8.00 von Mannheim aus und dann 6 Stunden zu 9. im VWM Bus nach Hamburg. Zum Glück sind wir problemlos und ohne Stau gut an der Jugendherberge, in der wir auch schon das letzte Jahr waren, angekommen. Nach den 6 Stunden Autofahrt waren alle sehr erschöpft und hatten auch keine Lust irgendwo essen zu gehen und haben deshalb etwas bestellt. In diesem Jahr hingegen waren wir im alten Bereich der Jugendherberge und die Zimmer waren leider kleiner und hatten keine eigenen Toiletten und Duschen im Gegensatz zum letzten Jahr. Nach dem Einrichten der Zimmer gingen wir runter in die Lobby um gemeinsam das Asiatische Essen zu essen und so für Kraft zu sorgen.

Dann ging es zum Olympiastützpunkt für Hamburg und Schleswig-Holstein, wo auch der Wettkampf stattfand. Nach dem Einschwimmen war es dann auch schon ca. 17:00 Uhr. Als erstes schwamm ich, als einzige 200m Freistil. Danach starteten Elisa, Laura, Leonie, Jana, Hannah und Anna-Maria in 100m Brust und anschließend die Jungs Jonas und Daniel. Nach Brust ging es dann weiter mit 50m Schmetterling wo alle Schwimmer, und zwar Elisa, Leonie, Laura, Jana, Vivian, Hannah, Anna-Maria, Daniel und Jonas schwammen. Mit diesem Wettkampf endete der 1. Abschnitt und die Schwimmer und Schwimmerinnen hatten eine 30 Minuten lange Pause in der auch die Siegerehrungen stattfanden. Der 2. Abschnitt startete mit 50m Rücken in dem Elisa, Leonie, Laura, Jana, ich  und als letzte Hannah schwammen. Bei den Jungs schwammen Daniel und Jonas. Weiter ging es mit 100m Freistil, die alle außer Jana und Laura schwammen. Dieser Wettkampf fand um 24 Uhr statt. Während Vivian, Leonie, Elisa, und Hanna zurück zur Jugendherberge fuhren, sind Jonas, Daniel und Anna-Maria noch geblieben um früh morgens (1:30 Uhr) 100m Schmetterling zu schwimmen. Nach dem alle Schwimmer zurück in der Jugendherberge waren, schliefen wir schnell in unseren Zimmergruppen ein.  Wir mussten am nächsten Tag schon um 9 Uhr frühstücken. Um 10 Uhr trafen wir uns dann in der Lobby um mit der U-Bahn in die Stadt zu fahren. Dort haben wir uns in drei Gruppen aufgeteilt, um noch ein paar Weihnachtsgeschenke zu besorgen oder auf dem Weihnachtsmarkt eine Runde zu drehen. Dafür hatten wir 2 Stunden Zeit, denn wir mussten schon um 14:00 Uhr wieder im Olympiastützpunkt sein, pünktlich für den 3. Abschnitt. Für uns startete dieser Abschnitt mit 50m Brust in dem Elisa, Laura, Leonie, Jana, Hannah, Anna-Maria, Jonas und Daniel schwammen. Weiter ging es mit einer der schwierigsten Disziplinen den 400m Lagen. Dafür traten Leonie, Laura, ich und Hannah an. Obwohl es sehr anstrengend war, verbesserten sich alle. Für Leonie und Anna-Maria ging es weiter mit 200m Brust. Bei 100 Meter Rücken schwammen Elisa, Leonie, Laura, Jana, Vivian, Hannah, Daniel und Jonas. 50m Freistil war dann der letzte Wettkampf bei diesem starteten alle außer Jana.  Wir waren alle sehr froh, denn dieser Wettkampf war um 1 Uhr morgens. Jedoch sind wir nicht gleich gegangen, sondern haben noch auf die ausstehenden Siegerehrungen  gewartet. Insgesamt holten wir 11x Gold, 9x Silber und 10x Bronze hinzu kamen noch die Pokale für den Sprintmehrkampfsieg (alle 50er Strecken plus 2x Hunderter) von Hannah, Laura und Jonas und wenn Anna-Maria die 50 Rücken geschwommen wäre, hätte sie ebenfalls diesen Pokal gewonnen.

Bevor wir dann am Sonntagmorgen nach Hause fuhren, haben wir noch einen Rundgang an der Elbphilharmonie gemacht.

Von Vivian Scholl

Anmerkung vom Trainer:

Es war ein sehr strapaziöser Wettkampf, bei dem es wesentlich mehr Teilnehmer (542 Starter und ca. 3000 Meldungen) als die Jahre davor gab. Unsere SchwimmerInnen haben das super gemeistert und es gab trotzt der späten Starts keinerlei Ausfälle. Wir haben mit unseren 9 Aktiven 30 Medaillen geholt plus die 3 Pokale für den Sprintmehrkampf, was uns den 5. Platz in der Medaillenwertung von insgesamt 44 Teams einbrachte. Dies ist eine Superleistung, und ich bin mächtig stolz auf unser Team.

 

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Am 03. November machten sich unsere Nachwuchsschwimmer mitsamt Eltern und den Trainern Jenni und Dieter auf den Weg nach Mutterstadt. Hier fand das 36. Nachwuchsschwimmfest statt. Mit am Start waren: Daniel Berkovich, Daniel Gröbke, Edem Nasraoui, Ela Lahbazi, Jonas Weinmann, Laura Rössing, Leonie Haake, Lorena Arent, Nell Van Nuffelen, Sara Mbassa, Stephan Shushkin und Vivian Scholl. Neben dem ein oder anderen schon erfahreneren Schwimmern, hatten wir an diesem Tag auch zwei Schwimmerinnen dabei, die Ihren allerersten Wettkampf geschwommen sind. Insgesamt war der sehr lange Wettkampftag auch sehr erfolgreich für unsere Mannschaft. Denn unsere neuen kleinen Stars konnten direkt mit der Konkurrenz mithalten und haben mit strahlenden Gesichtern Ihre ersten Medaillen überreicht bekommen.

Wir erschwammen gemeinsam bei 42 Einzelstarts:

8-mal Gold

8-mal Silber

10-mal Bronze

Mit so einem Ergebnis waren die Eltern und die Trainer mehr als nur zufrieden.

 

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|     Datum:

8. September 2019 von

 

 

Schwimmen:

Trainingsbeginn für alle Nachwuchsgruppen ab dem 23.09.2019

 

Badische Sommermeisterschaften vom 12 – 13.07.2019 in Freiburg i.Br.

Am 12.07 machte sich der VWM auf den langen Weg zu den Badischen. Wir haben einen Zwischenstopp im tollen Straßburg gemacht. Hier haben wir uns das Straßburger Münster  angeschaut und coole Fotos  gemacht. Vivian, Hannah und Jana waren auf einem tollen Karussell, während sich die anderen ausruhen wollten. Anschließend fuhren wir zu unserem Haus in Colmar. Hier haben wir uns umgezogen und sind, für eine kleine Lockerungseinheit,  zum Schwimmbad  gefahren. Dabei  haben wir den Hausschlüssel in der Wohnung vergessen und die Tür zugezogen. So mussten wir dann warten bis unser Vermieter vorbei kam, um uns die Tür aufzuschließen. Nach dem Training haben wir dann alle gemeinsam ein leckeres Abendessen zubereitet. Am nächsten Tag mussten wir früh aufstehen, wir hatten ein tolles und warmes Frühstück. Nach dem Frühstück sind wir nach Freiburg gefahren, alle waren noch immer müde. Als wir angekommen sind  mussten die Ersten schon Schwimmen. Alle sind 50 Meter Kraul geschwommen, mit neuen Bestzeiten. Doch jemand Bestimmtes hatte seine Badehose vergessen, er musste eine neue Badehose kaufen. Hannah und Vivian sind danach 100 Meter Rücken geschwommen. Anna-Maria ist danach noch 50 Meter Brust geschwommen. Nach dem Einzelschwimmen ist unser Verein zum ersten Mal eine 4×100 Lagen Staffel auf den badischen  geschwommen, Hannah Rücken, Jennifer Brust, Anna-Maria Delfin und Vivian Kraul. Es fehlte uns nur ein bisschen und  wir hätten einen Podestplatz erschwommen. Alle waren zufrieden mit ihren Zeiten. Nach dem Wettkampf sind wir in die Stadt gefahren. Es war sehr schön, doch die Zirkusshow an der Kirche war sehr langweilig. Nach dem kurzen Abstecher ins Freiburger Zentrum fuhren wir wieder nach Colmar zurück. Dort haben wir noch etwas Leckeres zu Abend gegessen.

Am Sonntag mussten wir, nach dem Frühstück, schon wieder unser cooles Haus räumen und zum letzten Wettkampftag fahren. Hier musste jeder mindesten die 50 Delfin und 100 Freistil  plus noch mindestens eine Strecke schwimmen. Aber auch hierkonnten wir dann wieder Medaillen gewinnen. Insgesamt holten wir 9 Medaillen, davon:

Anna-Maria: Silber in 50 Delfin, Bronze in 100 und 50 Brust

Hannah: Gold in 100 Rücken, 50 Rücken und 50 Delfin, Silber in 50 Freistil und Bronze in 100 Freistil

Vivian: Bronze in 50 Delfin

 

Insgesamt war es ein super Wettkampf und wir hatten auch noch jede Menge Spaß und Kultur dabei.

 

Von Hannah Haake

 

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|     Datum:

14. Mai 2019 von


Paddler auf Sonntagstour

Am 7. April 2019 trafen sich am Bootshaus 5 Erwachsene 3 Kinder und 1 Hund (Pauli) zu einer Paddeltour nach Lampertheim. Anlass war eigentlich die Teilnahme am offiziellen Anpaddeln des Kanukreises Mannheim. Da auf der Strecke Edingen nach Mannheim einige Hindernisse beim Umtragen vorhanden sind und wir 3 Kinder dabei hatten, haben wir uns entschlossen unser eigenes Anpaddeln zu veranstalten.

Wir starteten mit unserem Luzzebuggl am Bootshaus bei schönem Wetter und ruhigem Altrheinwasser und paddelten gemütlich vorbei an der erwachenden Vegetation zur Altrheinspitze. (Km 4,5) Ab hier hatten wir die Strömung des Rheines zur Unterstützung und kamen flott voran. Der Schiffsverkehr bescherte uns ein paar respektable Wellen, was die Jugend im Boot spaltete. Es gab einerseits Begeisterung, andererseits Zweifel an der „ Seetüchtigkeit“ unseres Luzzebuggls. Bei weiteren meisterlich bewältigten Wellenbergen überwiegte dann doch die Begeisterung.

So langsam kamen alle irgendwie in eine Drangphase, die älteren wegen der Blase, die Jugend und Pauli in Bewegungsdrang. Wir legten deshalb spontan hinter einer Buhne beim Gasthaus „Zum Neurhein“ an. (Km 10,5) Bei Kaffee und oder Kaltgetränken und herrlichem Sonnenschein direkt am Rheinufer ließ es sich gut aushalten.

Nach einer Stunde ging es weiter Richtung Norden, vorbei an der Mündung der Isenach auf Pfälzer Seite, den Nato Rampen und in Sichtweite des Wormser Domes zur Mündung des Lampertheimer Altrheines (Km 13). Ab hier wurde die Jugend wieder munterer und beteiligten sich verstärkt am Fortkommen unseres Mannschaftscanadiers. Dazu wunderschöne Anblicke im dortigen Naturschutzgebiet, was will man mehr?

Nach einer weiteren Stunde, vorbei an Bootsanlegern mit vielfältigsten Sportbootsklassen erreichten wir unser Ziel beim WSV- Lampertheim. Unser Bus wurde am Morgen von unserem Mitglied Wolfgang dort abgestellt, so dass wir nach aufladen des Canadiers uns gemütlich einem Mittagessen widmen konnten.

Irgendwann saßen wir im Schatten des Gebäudes, es wurde ungemütlich weshalb wir nach Hause fuhren. Nach Hause bedeutete wegen der Baustelle neben unserem Bootshaus einen Umweg. Zuerst fuhren wir an die Anlegestelle des MRC, luden den Luzzebuggl ab. Ein Teil der Mannschaft überquerte damit den Altrhein um beim VWM-Steg zu landen, der Rest fuhr mit dem Bus hinüber. Nun vereint trugen wir gemeinsam das Boot hoch, was nach Reinigung und wegräumen der Ausrüstung seinen Platz fand.

Fazit: Ein gelungener Auftakt des Paddeljahres in erwachender Natur bei schönem

Sonnenschein. So kann es weitergehen.

 

Paddelpeter

 

 

|     Datum:

6. Oktober 2018 von

Wie bei jeder Teilnahme am Rheinmarathon ging die Planung schon im Frühjahr los, aber die letztendliche Mannschaftseinteilung wurde erst ein paar Wochen vorher finalisiert, da dann erst alle Teilnehmer unsererseits und die Teilnehmer des Mannheimer Ruder-Clubs (MRC) feststanden.

01-Ziel

Schließlich entschied man sich einen Frauen-Gig-Doppelvierer mit Steuerfrau in der offenen Frauen-Klasse in Renngemeinschaft mit dem MRC, einen Anfänger-Mixed-Gig-Doppelvierer mit Steuermann ebenfalls in Renngemeinschaft mit dem MRC und einen reinen VWM-Männer-Gig-Doppelvierer mit Steuermann in der offenen Männer-Klasse zu melden. Im Anfänger-Mixed-Gig-Doppelvierer dürfen nur Ruderer teilnehmen, die nicht mehr als zwei Jahre Rudererfahrung vorweisen können und in dieser Wertung noch nicht gewinnen konnten. Somit ist diese Kategorie ein absolutes Lotteriespiel, da keiner die Gegner einschätzen kann.

Der Frauendoppelvierer und der Anfänger-Mixed-Gig-Doppelvierer starteten in Booten des MRC, der Männerdoppelvierer hingegen im eigenen „Wellenbrecher“.

Nachdem noch einige organisatorische Feinheiten sowohl intern als auch mit dem MRC geklärt waren, machte sich der Bootstransport mit dem „Wellenbrecher“, einem Boot des MRC namens „Pekingente“ und allen acht VWM-Teilnehmern am Freitag gegen 16:00 Uhr auf den Weg nach Leverkusen, wo die Boote im Dunkeln noch weitestgehend ruderfertig gemacht wurden. Noch kurz den Hänger bei der RC Germania Düsseldorf abgestellt ging es direkt zum Abendessen in einer zum RC nahegelegenen Brauerei, wo sich die VWMler für den Wettkampftag ausreichend stärken konnten. Danach ging es direkt ins Hotel um für den morgigen Tag fit zu sein.

02-VW Mannheim + Mannheimer RC

Um dem logistischen Aufwand gerecht zu werden hatte der Veranstalter einen Shuttlebus eingerichtet, der die Teilnehmer von Düsseldorf zu festen Zeiten nach Leverkusen an den Start brachte. Wir nahmen dieses Angebot gerne an, da wir keinen Extra-Fahrer dabei hatten wie beispielsweise der MRC, aber nichts desto trotz mussten die Teilnehmer irgendwie von dem zweieinhalb Kilometer entfernten Hotel zur Bushaltestelle kommen. Der Steuermann des Männerdoppelvierers erklärte sich bereit, die zwei Teilnehmerinnen im Frauendoppelvierer Christine Biehal und Eva Lohse so wie Torsten Schnippering – im Anfänger-Mixed-Doppelvierer gemeldet – zu ihren jeweiligen Abfahrtszeiten an die Bushaltestelle zu bringen. Während die drei schon in Leverkusen dem Start entgegenfieberten saßen die vier des Männerdoppelvierers noch beim Frühstück.

03-VW Mannheim + Mannheimer RC

Der Frauendoppelvierer begab sich zuerst auf die 42,8km lange Strecke. Bei einem solchen Rennen sind sowohl die vier Ruderinnen entscheidend als auch die Steuerfrau. Es gibt die schnelle und die sichere Variante. Üblicherweise wählt man bei einem solchen Rennen die schnelle Variante, die mitten in der Fahrrinne bei voller Strömung verläuft. Nur so erreicht man die maximale Geschwindigkeit. Die Steuerfrau des Frauendoppelvierers wählte auf dem Großteil der Strecke jedoch die sichere Variante und manövrierte den Vierer hauptsächlich durch das strömungsarme Wasser, was bei den Ruderinnen nach dem ersten Drittel der Strecke für absolutes Unverständnis sorgte – zu Recht. Trotz der Streckenführung der Steuerfrau gelang es den fünf Damen zwei Vierer zu überholen und am Ende einen guten fünften Platz in der Wertung der offenen Frauen-Klasse als zweitschnellstes baden-württembergisches Frauenboot zu belegen.

04-VW Mannheim + Mannheimer RC

Während der Frauendoppelvierer mit dem Anlegen beschäftigt war, war der Vierer mit Torsten Schnippering schon auf der Strecke. Der Vierer fuhr einen gleichmäßigen Rhythmus und konnte am Ende mit einem vierminütigen Vorsprung einen ungefährdeten Sieg in der Kategorie Anfänger-Mixed-Gig-Doppelvierer mit Steuermann einfahren.

05-VW Mannheim + Mannheimer RC

Im vorletzten Rennen des Tages gingen Simon Hillig, Werner Labarre, Niels Schlusser, Sven Oberhoff und Steuermann Helge Biehal auf die Strecke. In der ersten Hälfte des Rennens waren weder zuvor noch danach gestartete Boote zu sehen. Der Vierer fuhr allein auf weitem Flur. Daher musste sich die Mannschaft stets motivieren weiter zu fahren und das Tempo zu halten. Zu Beginn der zweiten Streckenhälfte erschienen am Horizont mehrere Boote. Auch wenn die erste Hälfte bereits an den Kräften gezehrt hatte, gab das Wissen um die voraus fahrenden Boote neuen Schwung, den die Mannschaft mitnehmen konnte. Im weiteren Verlauf musste immer wieder mit den Wellen der Berufsschifffahrt und der Motorboote gekämpft werden, was die Mannschaft jedoch einwandfrei meisterte. Nachdem der Vierer bereits fünf Boote überholt hatte, waren sieben Kilometer vor dem Ziel ein Boot der Heilbronner RG Schwaben und eines des MRC zu erspähen. Schlag um Schlag schob sich der Vierer an das Boot der Heilbronner heran, diese konterten noch ein paar Mal, konnten unserem Vierer aber letztlich nichts mehr entgegensetzen. Nun hieß es sich an den MRC heranschieben, was sich als äußerst zäh herausstellte, hatten unsere vier bis dato doch schon recht viel Kraft lassen müssen und es ging nur noch über den eisernen Willen. Dieser war so stark, dass sich der Vierer mit dem MRC einen Bord-an-Bord-Kampf über zwei Kilometer lieferten. Dann ging es auf die letzten 1.000 Meter auf denen sich die VWM’ler tatsächlich noch mit den letzten gar nicht mehr für möglich gehaltenen Kräften vom MRC absetzen konnten. Im Ziel waren sie überglücklich über ihre Leistung und der Steuermann war stolz auf seine Mannschaft. Es musste gut gewesen sein, aber wie gut, das sollte sich noch zeigen.

06-VW Mannheim

Nach dem anlegen, was immer sehr hart ist – man hat gerade den Marathon hinter sich gebracht und die Anspannung fällt ab, da muss man 300m gegen den Strom Richtung Pritsche kommen , da tut einfach alles weh! – wird das Boot abgeriggert und direkt verladen. Glücklicherweise waren wie immer Helfer an der Pritsche und die bereits im Ziel angekommenen Christine, Eva und Torsten unterstützten ebenfalls die erschöpften vier.

07-VW Mannheim

Danach ein Blick auf die Ergebnisse: Der Männer-Doppelvierer ist als schnellstes deutsches Vereinsboot dritter in der offenen Klasse und in der Gesamtwertung fünfter von 171 gestarteten Booten geworden. Bei der anschließenden Siegerehrung erhielten Torsten im Anfänger-Mixed-Gig-Doppelvierer die Goldmedaille und der Männer-Doppelvierer die Bronzemedaille.

08-VW Mannheim + Mannheimer RC

09-VW Mannheim

 

Dann ging es erstmal ins Hotel duschen, danach bei einem Steakhouse fast um die Ecke des Hotels etwas essen und anschließend auf die legendäre Party im Bootshaus des RC Germania Düsseldorf. Die beiden Damen klinkten sich aus, war ihr Tag mit aufstehen doch schon sehr lange gewesen. Am nächsten Tag ging es dann nach dem Frühstück wieder zurück nach Hause.

Bleibt festzuhalten: Die Schinderei hat sich gelohnt. Es war der bisher erfolgreichste Rheinmarathon des VWM mit den Plätzen 1, 3 und 5. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer! Nächstes Jahr wieder oder?

 

Das Bad ist ab dem 28.05.2018 in den Sommermonaten wetterabhängig von 9:00 bis mindestens 20:00 Uhr geöffnet.

 

 

EUREGA – 100km bleiben auch nicht ohne Folgen

 

Die Hände voller Blasen, der Rücken schmerzt und an Sitzen ist gar nicht mehr zu denken, das Resümee von 100km, 6 Stunden und 5 Minuten im Boot. Hinzu kommt ein ordentlicher Sonnenbrand. Doch es hat Spaß gemacht.

 

Um sich auf das Abenteuer 100km an einem Tag im Renntempo (oder auch etwas langsamer) einzulassen, muss man etwas verrückt sein. Doch das macht den Reiz des Ruderns aus.

Am Freitag, 04.05.2018 machten sich fünf Ruderer (4x Mannheimer Ruderclub kurz MRC, 1x VWM „Christine Biehal“) auf den Weg nach St. Goarshausen, dem Start der 100km Strecke der EUREGA (Europäische Rheinregatta). In St. Goarshausen angekommen ging es nach dem Aufriggen direkt in die Sport- /Veranstaltungshalle der Loreleystadt. Nachdem sich unser Fahrer von der sicheren Ankunft der Ruderer überzeugt hatte, ging es für Ihn wieder nach Mannheim. Ein großes Dankeschön an unseren Fahrer Gundolf (MRC).

In der Halle angekommen, bauten wir uns unser Nachlager im Geräteraum auf. Abseits gelegen bot dieser doch etwas Schutz gegen das nächtliche Fliegenschnappen, bevorzugt der männlichen Kollegen.

EUREGA_2

Das Organisationsteam der EUREGA sorgte abends mit einer Nudelparty dafür, den Kohlehydratspeicher für den nächsten Tag aufzufüllen. Die Nudeln konnten wir nahe des Rheins mit Blick auf den Strom genießen.

Mit einer ausführlichen Sicherheitseinweisung wies uns das Team EUREGA in die Tücken der Strecke ein.

Den Abend ließen wir bei einem Bierchen und guter Stimmung ausklingen. EUREGA_3

 

Nach einer mehr oder minder schlaflosen Nacht war der Ruf nach Kaffee an diesem Morgen sehr groß.  Mit fünf großen Kaffeebechern ging es um 7:15 Uhr an den Start. Das Boot, erschwert durch die beengte Ablegesituation, an die Pritsche gehievt und beladen legten wir um 7:30 Uhr ab. Nun galt es 1,5 Stunden zu überbrücken. Glücklicherweise lag unweit des Steges, Mitten im Seitenarm, ein Bootsanleger, an dem wir in der Zwischenzeit anlegen und die Füße vertreten konnten. Ein schnelles Frühstück wurde im Boot eingenommen.

Um 9:00 Uhr fiel der Startschuss. Die ersten 20 Kilometer gingen wie im Flug vorbei. Bedenkt man, dass die Mannschaft vorher nur einmal zusammen gefahren war, fanden wir schnell einen gemeinsamen Schlag. Nach ca. 30 Kilometern wurde das erste Mal Steuerleine gegen Skulls getauscht. Die nächsten Kilometer standen auf dem Plan. Die Schifffahrt fuhr unbeirrt weiter und warf uns einige Wellen hin. Doch wenn es jemand schaffte uns schier zu versenken, war dies die Wasserschutzpolizei – dein Freund und Helfer.

Nach 55 Kilometern hatten wir Neuwied erreicht. Den Startpunkt für die 45 km der Marathonruderer, die kürzere Strecke im Wettbewerb. Zu dieser Zeit waren wir schon an die 3 Stunden unterwegs. Nun wurden jeder Kilometer, jede Pause und jede Welle zur Herausforderung. Die Kraft war uns schon lange ausgegangen. Es musste vieles über Technik gemacht werden, die jedoch mit jedem Kilometer schwand. Die Stimmung war nicht mehr ganz auf dem Höhepunkt. Jeder hatte bereits seine persönliche Schmerzgrenze überschritten.

Bei ca. 70 Kilometern wurde erneut getauscht. Der Start nach jeder Trinkpause tat weh. Einerseits schreit der Körper geradezu nach Wasser auf der anderen Seite ist man sich der Schmerzen nach jedem erneuten Anfang bewusst. Ob eine Pause eingelegt werden muss, wird mehr als einmal überlegt.

Die letzten 10 Kilometer brachen an. Mittlerweile hatte man trotz der Strömung das Gefühl nicht mehr vom Fleck zu kommen. Mit Ansage des letzten Kilometers ging noch einmal einen Ruck durch die Mannschaft, der uns einen Endspurt fahren ließ – woher die Kraft kam ist rätselhaft

Die Zielhupe ertönte. Die Strömung die man zuvor wenig gespürt hatte waren die letzten Meter zum Steg, nach der Wende, umso mehr zu spüren.

Anlegen – Abriggern – Aufladen des Bootes und ab unter die erfrischende Dusche. Anschließend saß die Mannschaft bei einem Bierchen zusammen und resümierte über den Tag, bevor es auf dem Heimweg ging.

Ein Tag den wir nicht so schnell vergessen werden.

Christine Biehal

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Öffnungszeiten:

Bis zum 18.Mai 2018 :

Die Öffnungszeiten sind bei schönem Wetter von Mo – Fr. von 11 Uhr bis mindestens 18 Uhr.

Am Wochenende von 10 bis 19 Uhr.

 

Ab 19. Mai 2018

Das Bad ist wetterabhängig täglich in der Zeit von 10 bis mindestens 19 Uhr geöffnet.

Anschrift:

Heinz-Hunsinger Bad

Rheingoldstraße 204

68199 Mannheim

Tel: 0621-852414

Webseite: www.vwm-wassersport.de

 

Das Schwimmbad wird vom Verein Volkstümlichen Wassersport Mannheim e.V. ehrenamtlich betrieben.

Bei dem Bad handelt es sich um ein Naturbad, das die südliche Hälfte des Stollenwörthweihers im Stadtteil Niederfeld, Stadtbezirk Neckarau umfasst. Der See -idyllisch im Herzen des Stadtteils gelegen -vermittelt durch die großzügig bemessene Grünanlage und den in der Nachbarschaft gelegenen Gartenanlagen das absolute Urlaubsgefühl. Dennoch ist das Bad bequem mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln zu erreichen. Die Straßenbahnlinie 3 hält direkt vor der Tür. Die Haltestelle heißt Stollenwörthweiher. Die Wasserqualität wird seit 2010 mit dem Prädikat ausgezeichnete Qualität bewertet.

Das Bad verfügt über ein Kinderplanschbecken, Spielplatz und Beachvolleyballfeld, abgetrennter FKK-Teil, ausreichend Sanitäranlagen, Kiosk und Restaurant.